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Stendaler Trockenmilchproduzent
erweitert Kapazität und Produktpalette
32-Millionen-Euro-Investition: Haseloff übergibt Förderbescheid an Milchwerke
?Mittelelbe?

09.01.2009, Magdeburg – 6

  • Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung

 

 

 

 

 

Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 6/09

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ministerium für Wirtschaft und

Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 6/09

 

 

 

Magdeburg, den 9. Januar 2009

 

 

 

Stendaler Trockenmilchproduzent

erweitert Kapazität und Produktpalette

32-Millionen-Euro-Investition: Haseloff übergibt Förderbescheid an Milchwerke

¿Mittelelbe¿

 

 

 

Einen Fördermittelbescheid hat Wirtschaftsminister

Dr. Reiner Haseloff heute an die Stendaler Milchwerke ¿Mittelelbe¿ GmbH

übergeben. Das auf die Herstellung von Pulverprodukten wie Babynahrung,

Fettmilchpulver sowie Kaffee- und Kakaogetränke spezialisierte Unternehmen der

Krüger-Gruppe investiert rund 32 Millionen Euro in den Neubau mehrerer

Produktionsstätten, den Um- und Neubau mehrer Sprühtürme sowie die Anschaffung

neuer Anlagen. Zu den bestehenden 280 Arbeitsplätzen kommen 27 neue hinzu, darunter

15 Ausbildungsplätze. Es ist die bisher größte Einzelinvestition des Unternehmens

am Standort Stendal. Einschließlich des aktuellen Vorhabens beläuft sich das

Investitionsvolumen seit 1991 auf mehr als 100 Millionen Euro. 1991 hatte die

Krüger-Gruppe den vor der Wende größten ostdeutschen Industriebetrieb für

Trockenmilch und Babynahrung ¿ den 1948 gegründeten VEB Dauermilchwerke Stendal

¿ übernommen.

 

 

 

¿Die Ernährungswirtschaft ist eine der Säulen der

Industrie in Sachsen-Anhalt¿, sagte Haseloff. ¿Fast 21.800 Beschäftigte und ein

Jahresumsatz von mehr als 7,2 Milliarden Euro machen den Ernährungssektor zum

größten Arbeitgeber im Bereich der gewerblichen Wirtschaft sowie zur umsatzstärksten

Branche des Landes. Zudem stehen Lebensmittel aus Sachsen-Anhalt für hervorragende

Qualität und Sicherheit.¿ Mit ihren hochmodernen Sprühtrocknungsanlagen hätten

sich die Stendaler Milchwerke deutschlandweit einen Namen gemacht. ¿Die jetzt

anstehende Investition zur Erweiterung der Produktpalette und Erhöhung der

Produktionskapazitäten legt den Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft des

Unternehmens.¿

 

 

 

¿Ziel der Investition ist die Herstellung von

qualitativ hochwertigen Erzeugnissen, die sich deutlich vom Wettbewerb durch

ihre Funktionalitäten und die Bedingungen im Fertigungsprozess unterscheiden¿,

sagte Geschäftsführer Uwe Bedau. ¿Die Erschließung  bisher ungenutzter

Rohstoffquellen steht ebenfalls im Fokus der Investitionen. Im Ergebnis

erwarten wir eine nahezu Verdoppelung der Umsätze und eine wesentliche

Verbesserung der Kostenstrukturen.¿

 

 

 

Seit 1991 wurden im Landkreis Stendal 322 Projekte

der gewerblichen Wirtschaft (Investitionsvolumen: rund 1,5 Milliarden Euro) von

Land und EU mit rund 213,7 Millionen aus der Gemeinschaftsaufgabe ¿Verbesserung

der regionalen Wirtschaftsstruktur¿ (GA) gefördert (Stand: Ende September

2008). Dadurch wurden insgesamt 4.238 neue Arbeitsplätze geschaffen. Hinzu kommen

rund 133,6 Millionen Euro aus GA-Mitteln für 91 Infrastrukturprojekte

(Investitionsumfang: rund 180,5 Millionen Euro).

 

 

 

 

 

 

 

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