Ergebnisse der Steuerschätzung; Regionalisierte
Werte liegen nun vor
17.12.2008, Magdeburg – 44
- Ministerium der Finanzen
Ministerium der Finanzen - Pressemitteilung Nr.: 044/08
Ministerium der Finanzen -
Pressemitteilung Nr.: 044/08
Magdeburg, den 6. November 2008
Ergebnisse der Steuerschätzung; Regionalisierte
Werte liegen nun vor
Das Finanzministerium geht für den Landeshaushalt im laufenden
Jahr von einem Einnahmeplus und im nächsten Jahr von einem Minus aus. Dies ist
das Ergebnis der Steuerschätzung, die vom 4.-5. November stattgefunden hat.
Finanzminister Bullerjahn wird am kommenden Dienstag das Kabinett ausführlich
darüber informieren.
Den größten Zuwachs können bundesweit und auch in
Sachsen-Anhalt die Kommunen erwarten.
Unter dem Strich wirkt sich die Finanzmarktkrise in diesem
Jahr noch nicht und im nächsten Jahr sehr begrenzt auf die Korrekturen
gegenüber der Mai-Schätzung 2008 aus. Die konjunkturelle Eintrübung drückt zwar
das Steueraufkommen. Allerdings werden diese Minderungseffekte durch andere
Faktoren aufgewogen.
Für den Landeshaushalt ergibt sich ein rechnerisches Plus
von 30 Mio. ¿ zum Haushaltsplan. Ein Teil dieses Mehrbetrages wird vermutlich
aber erst im Rahmen des sog. Spitzausgleichs im Länderfinanzausgleich im
nächsten Jahr realisiert werden können. Im nächsten Jahr wird dagegen der
Haushaltsansatz unterschritten. Die Steuerschätzung 2009 geht von einem Minus
von 114 Mio. ¿ aus. Im Vergleich zur Mai-Schätzung hat sich das Minus um 33
Mio. ¿ reduziert.
Die Kommunen können insbesondere aufgrund der
Gewerbesteuersteigerungen mit einem kräftigen Plus zur Mai-Schätzung rechnen.
Für dieses Jahr beträgt die Schätzkorrektur 101 Mio. ¿, für 2009 wird ein Plus
von 39 Mio. ¿ im Vergleich zur Mai-Schätzung prognostiziert.
Insgesamt ist mit folgenden Einnahmen (in Mio. Euro) zu
rechnen:
Landesebene
Kommunen
Mai-Schätzung
Nov.-Schätzung
Mai-Schätzung
Nov.-Schätzung
2008
6.106
6.182
1.145
1.246
2009
6.209
6.242
1.193
1.232
Aus der Bewertung des Gesamtergebnisses ergibt sich keine
Notwendigkeit, einen Nachtragshaushalt vorzulegen. Trotz der im nächsten Jahr
zu erwartenden Mindereinnahmen in Höhe von 114 Mio. ¿ (1,1% des Gesamthaushalts)
kann aus heutiger Sicht mit einem ausgeglichenen Haushaltsabschluss gerechnet
werden.
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