Bullerjahn zu Erbschaftsteuer-Streit;
Seehofer
muss sich bewegen!
17.12.2008, Magdeburg – 43
- Ministerium der Finanzen
Ministerium der Finanzen - Pressemitteilung Nr.: 043/08
Ministerium der Finanzen -
Pressemitteilung Nr.: 043/08
Magdeburg, den 30. Oktober 2008
Bullerjahn zu Erbschaftsteuer-Streit;
Seehofer
muss sich bewegen!
¿Wenig
Verständnis¿ zeigt Sachsen-Anhalts Finanzminister Jens Bullerjahn für das
¿hinhaltende Taktieren der bayrischen CSU¿ in der Frage der Erbschaftsteuer.
Bullerjahn:
¿Ich appelliere an die CDU in Berlin, zu der bereits im Kabinetts-Entwurf
getroffenen Einigung zu stehen. Ich hoffe, dass es der Kanzlerin heute Abend
gelingt, die bayrische Blockadehaltung aufzulösen. Das Verhalten der CSU
gefährdet den Konsens der Bundesländer. Dies kann auch nicht im Interesse der
CDU - geführten Länder sein.¿
¿Die
Reform der Erbschaftsteuer¿, so Bullerjahn, ¿ist eine Frage der Gerechtigkeit
und der Solidarität der Länder untereinander. Kommt es zu keiner Einigung,
gehen den Bundesländern rund vier Milliarden Euro verloren. Die Pläne der CSU
zu Erbschaftssteuer nützen vor allem den Millionären am Tegernsee.¿
¿Als
Bundesminister¿, so Bullerjahn weiter, ¿hat Seehofer die entsprechenden
Beschlüsse des Bundeskabinetts mitgetragen, als bayrischer Ministerpräsident
dagegen versucht er nun, den dicken Horst zu geben. CDU und SPD dürfen sich an
dieser Stelle nicht erpressen lassen. Der Druck aus Bayern bedroht nicht nur
die Finanzierung der Länder, er verhindert auch ein Stück sozialer Gerechtigkeit.¿
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