Menu
menu

Ministerpräsident Böhmer:
Bindungskräfte der Kirchen unverzichtbar

12.12.2008, Magdeburg – 647

  • Staatskanzlei und Ministerium für Kultur

 

 

 

 

 

Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 647/08

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Staatskanzlei - Pressemitteilung

Nr.: 647/08

 

 

 

Magdeburg, den 13. Dezember 2008

 

 

 

Ministerpräsident Böhmer:

Bindungskräfte der Kirchen unverzichtbar

 

¿Mit dem heutigen Tag endet eine Ära.

Sie haben die Entwicklung Ihrer Landeskirche mehr als ein Jahrzehnt an ganz

entscheidender Stelle geprägt und Pflöcke eingeschlagen. Das zeichnet Sie aus. Ich

muss nicht ausführlich würdigen, dass Sie eine wichtige Rolle im deutschen

Protestantismus spielen und dass Ihre Arbeit weit über die Grenzen unseres

Bundeslandes hinaus geschätzt wird. Mehrere EKD-Beauftragungen zeugen davon.

Diese breite öffentliche Zustimmung und Anerkennung ist Ihrer Persönlichkeit zu

verdanken. Dieser Leistung zollen nicht nur viele Sachsen-Anhalter Respekt.¿

Das sagte Ministerpräsident Prof. Dr. Wolfgang Böhmer heute in Dessau-Roßlau.

Dort nahm er am Verabschiedungsgottesdienst für den Kirchenpräsidenten der

Evangelischen Landeskirche Anhalts, Helge Klassohn, teil.

 

In seinem Grußwort hob der

Ministerpräsident auch die Bedeutung der Kirchen für die Vermittlung und

Verankerung von Werten in der Gesellschaft hervor. ¿Der moderne und

freiheitliche Staat ist auf die Ressourcen und Bindungskräfte der christlichen

Kirchen angewiesen. Er kann und darf nicht auf sie verzichten. Sittliche

Grundauffassungen in unserer Gesellschaft aufrecht zu erhalten ist Aufgabe der

Kirchen. Die Wahrung der Grundrechte geht uns alle an. Sie ist Sache des

einzelnen, der Gemeinschaft und der Kirchen.¿

 

 

 

Hintergrund

 

Helge Klassohn wurde 1944 in Riga, Lettland, geboren. Er

legte 1963 sein Abitur an der Berliner Abend-Oberschule ab. Von 1963 bis 1968

studierte er Theologie an der Humboldt-Universität Berlin. 1968/69 war er Vikar in

Berlin-Friedrichsfelde. 1969/70 absolvierte er das Predigerseminar in Wittenberg.

Nach dem II. Examen war Klassohn Pastor im Hilfsdienst in Schönfeld/Uckermark

und von 1971-1975 Assistent für Praktische Theologie an der Greifswalder Theologischen

Fakultät. 1975-1988 war Klassohn Pfarrer und nebenamtlicher Klinikseelsorger in

Teupitz, Kreis Königs-Wusterhausen, und mehrere Jahre Kreisjugendpfarrer. 1988

wurde Klassohn Studienleiter am Pastoralkolleg Templin und zugleich

Gemeindepfarrer in Röddelin und Beutel/Uckermark. Im November 1994 wurde Helge

Klassohn von der Landessynode der Evangelischen Landeskirche Anhalts zum

Kirchenpräsidenten und Vorsitzenden des Landeskirchenrates gewählt, seitdem

bekleidet er zugleich die zweite Pfarrstelle der St. Georgen-Gemeinde zu

Dessau.

 

 

 

 

 

Impressum:

 

Staatskanzlei des Landes

Sachsen-Anhalt

Pressestelle

Hegelstraße 42

39104 Magdeburg

Tel: (0391) 567-6666

Fax: (0391) 567-6667

Mail:

staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de

 

 

 

 

 

 

 

Impressum:

Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt

Pressestelle

Hegelstraße 42

39104 Magdeburg

Tel: (0391) 567-6666

Fax: (0391) 567-6667

Mail: staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de