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Ministerpräsident Böhmer:
Moritzburg zählt zu den kulturellen Leuchttürmen

10.12.2008, Magdeburg – 640

  • Staatskanzlei und Ministerium für Kultur

 

 

 

 

 

Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 640/08

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Staatskanzlei - Pressemitteilung

Nr.: 640/08

 

 

 

Magdeburg, den 10. Dezember 2008

 

 

 

Ministerpräsident Böhmer:

Moritzburg zählt zu den kulturellen Leuchttürmen

 

 

 

¿Die Moritzburg ist das Kunstmuseum des Landes

Sachsen-Anhalt. Sie zählt zweifellos zu den kulturellen Leuchttürmen unseres

Landes. Ihre bedeutenden Kunstsammlungen geben uns nicht nur wichtige Einblicke

in die Klassische Moderne. Sie lassen uns auch teilhaben an der wechselvollen

Geschichte Deutschlands im letzten Jahrhundert. Die Sammlung Hermann Gerlinger

lässt die Kunst der ¿Brücke¿ als große deutsche Avantgardebewegung des frühen

20. Jahrhunderts lebendig werden.¿ Das sagte Ministerpräsident Prof. Dr.

Wolfgang Böhmer heute in Halle. Dort nahm er gemeinsam mit Bundespräsident Prof.

Dr. Horst Köhler an der feierlichen Eröffnung des Erweiterungsbaus und der

neuen Dauerausstellung in der Moritzburg teil.

 

In seinem Grußwort wies der Ministerpräsident auch auf den

engen Zusammenhang von Kultur und Föderalismus hin. ¿Die Kultur in Deutschland

ist föderal geprägt. Vor allem auf dieser föderalen Prägung beruht der

kulturelle Reichtum unseres Landes. Wir sprechen nicht zufällig von Musik-

Theater- oder Museumslandschaften. Die Menschen in Deutschland haben sich

ursprünglich über ihre Kultur definiert. Die deutsche Kulturnation ist viel

älter als die Staatsnation. Über die Kunst und die Kultur fanden und finden

Menschen ihre Identität.¿

 

 

 

Hintergrund

 

Die Stiftung Moritzburg ist das Kunstmuseum des Landes

Sachsen-Anhalt. Teile des im 30-jährigen Krieg zerstörten Westflügels blieben

bis zum heutigen Ausbau Ruine. In den neuen Ausstellungsräumen wird künftig die

Kunst des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart gezeigt. Hierzu gehört auch die

Sammlung Hermann Gerlinger. Sie gilt als einer der bedeutendsten

Kunstsammlungen des deutschen Expressionismus.

 

Die Kosten für den Erweiterungsbau in Höhe von 18

Millionen Euro wurden kofinanziert durch die Europäische Union, den

Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie das

Kultusministeriums des Landes Sachsen-Anhalt.

 

 

 

 

 

Impressum:

 

Staatskanzlei des Landes

Sachsen-Anhalt

Pressestelle

Hegelstraße 42

39104 Magdeburg

Tel: (0391) 567-6666

Fax: (0391) 567-6667

Mail:

staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de

 

 

 

 

 

 

 

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Tel: (0391) 567-6666

Fax: (0391) 567-6667

Mail: staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de