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Freigabe der A 38/
Ministerpräsident Böhmer: Leistungsfähige Infrastruktur ist Voraussetzung für
wirtschaftlichen Fortschritt

10.12.2008, Magdeburg – 638

  • Staatskanzlei und Ministerium für Kultur

 

 

 

 

 

Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 638/08

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Staatskanzlei - Pressemitteilung

Nr.: 638/08

 

 

 

Magdeburg, den 10. Dezember 2008

 

 

 

Freigabe der A 38/

Ministerpräsident Böhmer: Leistungsfähige Infrastruktur ist Voraussetzung für

wirtschaftlichen Fortschritt

 

In Anwesenheit von Ministerpräsident Prof. Dr. Wolfgang

Böhmer und Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee wurde heute das letzte Teilstück

der Autobahn A 38 in Sachsen-Anhalt für den Verkehr freigegeben. "Der Aus- und Neubau von Autobahnen nach der Wende

war und ist eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche

Wirtschaftsentwicklung in Sachsen-Anhalt. Ohne eine intakte und leistungsfähige

Infrastruktur ist kein wirtschaftlicher Fortschritt möglich", erklärte der

Ministerpräsident in seinem Grußwort zur Verkehrsfreigabe.

 

Mit

der Fertigstellung der A 38 sei ein wichtiger Schritt zur Komplettierung des

Autobahnnetzes wie insgesamt der Infrastruktur in Sachsen-Anhalt erfolgt,

betonte Böhmer. Die neue Autobahn verbessere die Anbindung des Raumes

Halle/Leipzig und entlaste zugleich die Anwohner entlang der Bundesstraße B 80

vom Durchgangsverkehr. Zudem erfolge mit der neuen Trasse ein wichtiger

Lückenschluss zwischen den Autobahnen A 7 und A9/A14.

 

Der

Regierungschef erinnerte daran, dass der Bau der A 38 nach der im November 2000

für den Verkehr freigegebenen A 14 zwischen Magdeburg und Halle der zweite

Autobahnneubau in Sachsen-Anhalt seit der Wende sei. Mehr als 50% des

Autobahnnetzes in Sachsen-Anhalt seien nach der Wiederverreinigung Deutschlands

entstanden. Böhmer dankte dem Bund für sein Engagement im Fernstraßenbau in den

neuen Bundesländern: "Diese Investitionen in die Infrastruktur kommen ganz

Deutschland zugute. Von einer besseren Verkehrsanbindung an die Märkte in

Osteuropa profitiert die deutsche Wirtschaft insgesamt." Der

Ministerpräsident forderte in diesem Zusammenhang eine zügige Realisierung der

Nordverlängerung der A 14.

 

Hintergrund:

 

 

Der

insgesamt 208 Kilometer lange Neubau der A 38 ist Teil des Verkehrsprojektes

Deutsche Einheit 13. Insgesamt wird das Vorhaben 1,5 Mrd. ¿ kosten. Baubeginn

war im August 1995. Durch Sachsen-Anhalt führt die A 38 auf einer Strecke von

93,5 Kilometern. Das Investitionsvolumen lag hier bei 580 Mio. ¿. Mit dem nun

freigegebenen Teilstück zwischen der Anschlussstelle Eisleben und dem Dreieck

Halle-Süd ist die A 38 in Sachsen-Anhalt komplett fertig gestellt. Am letzten

Teilstück der Gesamttrasse wird derzeit noch zwischen Bleicherode und

Breitenworbis in Thüringen gebaut. Die Fertigstellung des 12 Kilometer langen Abschnitts

ist für Ende 2009 vorgesehen.

 

 

 

Impressum:

 

Staatskanzlei

des Landes Sachsen-Anhalt

Pressestelle

Hegelstraße 42

39104 Magdeburg

Tel: (0391) 567-6666

Fax: (0391) 567-6667

Mail:

staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de

 

 

 

 

 

 

 

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