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Gemeinsame Pressemitteilung des Innenministeriums
und der Integrationsbeauftragten / Hövelmann: Sachsen-Anhalt braucht einen Integrationsbeirat

09.12.2008, Magdeburg – 324

  • Ministerium für Inneres und Sport

 

 

 

 

 

 

 

 

Ministerium des Innern - Pressemitteilung Nr.: 324/08

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ministerium des Innern -

Pressemitteilung Nr.: 324/08

 

 

 

Magdeburg, den 5. Dezember 2008

 

 

 

 

 

Gemeinsame Pressemitteilung des Innenministeriums

und der Integrationsbeauftragten / Hövelmann: Sachsen-Anhalt braucht einen Integrationsbeirat

 

¿Gerade für ein

Land mit wenig Zuwanderern ist Integration ein wichtiges Politikfeld¿

 

Innenminister Holger Hövelmann

(SPD) hat die Gründung eines Landesbeirats für Integrationsfragen

vorgeschlagen. ¿Gerade für ein Land wie Sachsen-Anhalt mit relativ wenigen

Zuwan­derern ist Integration ein wichtiges Politikfeld¿, sagte Hövelmann am

heutigen Freitag bei der Tagung ¿Integration im Dialog¿ in Magdeburg. ¿Auch vor

dem Hintergrund der demo­graphischen Entwicklung und des sich schon jetzt

abzeichnen­den Fachkräftemangels wird die Bedeutung dieser Aufgabe weiter

wachsen. Wir haben alle ein gemeinsames Interesse daran, dass Sachsen-Anhalt

attraktiv für Zuwanderung ist und dass das Zusammenleben und Zusammenwachsen

von Aufnahmegesellschaft und Zuwanderern gut funktioniert.¿

 

Der Minister begrüßte in diesem

Zusammenhang die Gründung des Landesnetzwerks Migrantenselbstorganisationen: ¿ Die Interessenvertretung und

aktive Mitwirkung von Migrantinnen und Migranten in der Gesellschaft ist eine

der wesentlichen Voraussetzungen für erfolgreiche Integration.¿ Der Zusammen­schluss

sei eine gute Grundlage für die Beteiligung der Zuwanderer an dem geplanten

Integrationsbeirat. Vor drei Wochen hatten sich in Dessau-Roßlau 60 Vertreter

unter­schiedlichster Verbände zu einem landesweiten Netzwerk

zusammengeschlossen.

 

Bei

der Veranstaltung ¿Integration im Dialog¿, einer gemein­same Veranstaltung des

Bündnisses für Zuwanderung und Integration in Sachsen-Anhalt und der

Integrationsbeauftragten der Landesregierung, werden Handlungsempfehlungen zur

Umsetzung des Nationalen Integrationsplans vorgestellt, die seit der

Auftaktveranstaltung am 9. Mai 2008 erarbeitet wurden.

 

¿Der Nationale Integrationsplan ist aus

westdeutscher Perspektive geschrieben¿, erläuterte die Integrationsbeauftragte

Susi Möbbeck. ¿Deshalb war es notwendig, den Sachverstand von allen Ebenen

zusammen zu holen, um konkrete Vorschläge für Integrationsarbeit in

Sachsen-Anhalt zu entwickeln.¿

 

Die

interkulturelle Öffnung von Schulen, Kindertagesstätten, Behörden und vielen

anderen gesellschaftlichen Einrichtungen sei dafür ein wichtiger Schlüssel.

Möbbeck: ¿Es geht doch nicht nur darum, was Einwanderer für Kompetenzen

erwerben müssen, um in der deutschen Gesellschaft integriert zu sein. Es geht

auch darum, dass wir und unsere Kinder von Mehrsprachigkeit, von Kenntnissen

über andere Kulturen und Religionen profitieren können.¿

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Impressum:

 

Verantwortlich: Martin Krems

Pressestelle

Halberstädter Straße 2 / Am Platz des 17. Juni

39112  Magdeburg

Tel: (0391) 567-5504/-5516/-5517

Fax: (0391) 567-5520

Mail:

Pressestelle@mi.sachsen-anhalt.de

 

 

 

 

 

 

 

Impressum:Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-AnhaltVerantwortlich:Danilo WeiserPressesprecherHalberstädter Straße 2 / am "Platz des 17. Juni"39112 MagdeburgTel: (0391) 567-5504/-5514/-5516/-5517/-5377Fax: (0391) 567-5520Mail: Pressestelle@mi.sachsen-anhalt.de