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Erste Bilanz zur
Lärmaktionsplanung gezogen
Wernicke: Konsequent gegen Verkehrslärm vorgehen

03.12.2008, Magdeburg – 156

  • Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie

 

 

 

 

 

Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt - Pressemitteilung Nr.:

156/08

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ministerium für Landwirtschaft und

Umwelt - Pressemitteilung Nr.: 156/08

 

 

 

Magdeburg, den 3. Dezember 2008

 

 

 

Erste Bilanz zur

Lärmaktionsplanung gezogen

Wernicke: Konsequent gegen Verkehrslärm vorgehen

 

 

 

 

 

Berlin: Politik und Verwaltung wollen

konsequent gegen Verkehrslärm vorgehen. Lärmaktionspläne stellen dafür eine

entscheidende Voraussetzung dar. Damit soll der Verkehrslärm in den Kommunen

effektiv und wirkungsvoll bekämpft werden. Sachsen-Anhalts Umweltministerin

Petra Wernicke hat heute in Berlin eine erste Bilanz zur Lärmaktionsplanung vor

Bundes-, Landes- und Kommunalpolitikern, Vertretern der Landes- und

Kommunalverwaltungen und von Planungsbüros gezogen. Wernicke sagte, dass viele

Kommunen den Zeitplan der EU nicht einhalten können. Trotz einzelner

Verzögerungen bei der Erarbeitung von Lärmkarten und Aktionsplänen stimme der

Stand der Umsetzungen dennoch optimistisch. Die Pläne seien umfassend und

anspruchsvoll, so die Ministerin. Wernicke: ¿Ohne Lärmaktionspläne ist eine

gezielte Lärmbekämpfung nicht möglich.¿ Wernicke räumte ein, dass weiterhin ein

langer Atem benötigt werde, um für die Bürger akzeptable Lösungen durchsetzen

zu können. Wernicke: ¿Bei der Lärmbekämpfung zählt Konsequenz mehr als

Schnelligkeit allein.¿ Dabei bewähre es sich, die Bürger in die Planungsphasen

einzubeziehen und deren Sicht und Kompetenz nutzen zu wollen, so die

Ministerin.

 

Wernicke informierte, dass in

Sachsen-Anhalt seit 1990 ca. 30 Millionen Euro in die Lärmsanierung flossen.

Damit stehe das Land im bundesweiten Vergleich gut dar, so die Ministerin.

 

Die Tagung des Ministeriums für

Landwirtschaft und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt fand in der

Landesvertretung in Berlin statt. Unter dem Titel ¿Hat die Aktionsplanung

wirklich Verspätung?" wurde eine erste Bilanz gezogen und

Schlussfolgerungen aus dem Stand der Lärmaktionsplanung diskutiert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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