Blauzungenkrankheit: Impfung bei
Schafen und Ziegen abgeschlossen
26.11.2008, Magdeburg – 151
- Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie
Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt - Pressemitteilung Nr.:
151/08
Ministerium für Landwirtschaft und
Umwelt - Pressemitteilung Nr.: 151/08
Magdeburg, den 25. November 2008
Blauzungenkrankheit: Impfung bei
Schafen und Ziegen abgeschlossen
Magdeburg. Im Kampf gegen die Blauzungenkrankheit (Serotyp 8)
hat die Tierseuchenkasse in Sachsen-Anhalt bisher über 800.000 Impfdosen an die
Veterinärämter der Landkreise und kreisfreien Städte ausgeliefert, um damit die
ca. 150.000 Schafe und Ziegen sowie ca. 420.000 Rinder impfen zu können. Um
einen wirksamen Schutz gegen die Erkrankung zu erreichen, müssen Schafe und
Ziegen einmal, Rinder zweimal geimpft werden.
Die
Ende Mai begonnene Impfung der Schafe und Ziegen ist weitgehend abgeschlossen.
Die im Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt vorliegenden Daten zur Impfung
der Rinder zeigen jedoch, dass es immer noch einige wenige Rinderbestände gibt,
die erst einmal geimpft sind oder noch gar keinen Impfschutz aufweisen.
Vor
dem Hintergrund, dass die Blauzungenkrankheit auch weiterhin in Deutschland
grassiert ¿ in diesem Jahr sind bereits weit über 4000 Fälle gemeldet -, sind
die Tierhalter, deren Rinder, Schafe oder Ziegen noch nicht geimpft sind,
dringend aufgerufen, ihrer Rechtsverpflichtung nachzukommen und ihre Tiere
schnellstmöglich vom Hoftierarzt impfen zu lassen. In Sachsen-Anhalt ist bei 38
Tieren die Blauzungenkrankheit festgestellt worden.
Die
in diesem Jahr erstmalig stattfindende Impfkampagne muss noch in 2008
vollständig abgeschlossen werden, da sich die EU an den Kosten beteiligt ¿
jedoch nur für im Jahr 2008 nachweislich geimpfte Tiere. Der Impfstoff wurde
zunächst durch die Tierseuchenkasse und das Land Sachsen-Anhalt finanziert.
Durch ein gemeinsames Handeln der Landwirte, Hoftierärzte und Veterinärbehörden
sollten die Kostenerstattungen, die von der EU-Kommission gewährt werden, auch
ausgeschöpft werden. Dies gelingt jedoch nur, wenn die Impfkampagne gegen die
Blauzungenkrankheit schnellstmöglich und vollständig abgeschlossen wird.
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