Gespräche mit Politik, Wirtschaft
und interessierten Investoren
Haseloff leitet Wirtschaftsdelegation nach Israel und in palästinensische
Gebiete
21.11.2008, Magdeburg – 261
- Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung
Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 261/08
Ministerium für Wirtschaft und
Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 261/08
Magdeburg, den 21. November 2008
Gespräche mit Politik, Wirtschaft
und interessierten Investoren
Haseloff leitet Wirtschaftsdelegation nach Israel und in palästinensische
Gebiete
An der Spitze einer Wirtschaftsdelegation aus
Sachsen-Anhalt weilt Minister Dr. Reiner Haseloff vom 23. bis 30. November 2008
in Israel. Er wird u. a. begleitet vom Präsidenten der Industrie- und
Handelskammer Magdeburg, Klaus-Peter Olbricht, vom Leiter des Fraunhofer Center
Silizium Photovoltaik Halle, Dr. Jörg Bagdahn, dem Geschäftsführer der
Magdeburger Hafen GmbH, Karl-Heinz Erhardt, dem Vorsitzenden
der Landesgruppe des Verbandes
Kommunaler Unternehmen
(VKU) und Geschäftsführer der Stadtwerke Lutherstadt
Wittenberg, Hans-Joachim-Herrmann, und Hendrik Liebers, Chief Financial Officer
der Probiodrug AG Halle.
Hauptanliegen der Delegationsreise ist die
Erkundung des israelischen Marktes, insbesondere in den Bereichen Erneuerbare
Energien, Umweltschutz, Biotechnik, Medizintechnik, Wasser und
Sicherheitstechnik. ¿Israelische Investoren vor allem aus den Bereichen Chemie,
Pharma und Logistik haben Interesse am Standort Sachsen-Anhalt bekundet.
Darüber wollen wir vor Ort sprechen, Investorengespräche sind Programmpunkte in
unserem Reiseplan¿, kündigt Haseloff an. Neben Haseloff haben IHK-Präsident
Olbricht und der deutsche Botschafter in Israel, Dr. Harald Kindermann,
Vertreter aus Wirtschaft und Politik zu abendlichen Empfängen eingeladen. Vorgesehen
sind auch Gespräche im Weizmann Institute of Science, Unternehmensbesuche im
Industrie- und Energiebereich, Gespräche im israelischen und palästinensischen
Wirtschaftsministerium sowie Treffen mit weiteren Politikern Israels und
Palästinas.
Minister Dr. Haseloff misst der Israelreise vor
allem eine ¿Türöffner-Rolle¿ bei. Teilnehmer der Reise werden in den kommenden
Monaten Kontakte mit sachsen-anhaltischen Unternehmern aufnehmen, für die der
Markt Israel sehr interessant werden könnte. Für die chemische Industrie
Israels, so Haseloff, bietet Sachsen-Anhalt beste Standortbedingungen, zum
Beispiel im Chemiepark Leuna. Für 2009 ist eine weitere Delegationsreise unter
stärkerer Beteilung hiesiger Unternehmer geplant. Sie wird dann ganz speziell
auf Brancheninteressen ausgerichtet sein.
Die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Firmen Israels
und Sachsen-Anhalts sind bei einem Gesamtumfang von 22 Millionen Euro auf einem
stark ausbaufähigen Niveau. Sachsen-Anhalt exportierte bisher vorrangig
chemische Vor- und Endprodukte, Erzeugnisse der Ernährungsgüterwirtschaft,
Papierwaren und Kautschuk. Wichtigste Importgüter aus Israel waren chemische
und pharmazeutische Produkte, Stahlrohre, Armaturen und Textilerzeugnisse.
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