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Landesmessstelle für
Radioaktivität in Halle (Saale) wurde rekonstruiert
Aeikens: Überwachung dient dem Schutz der Bevölkerung

23.10.2008, Magdeburg – 130

  • Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie

 

 

 

 

 

Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt - Pressemitteilung Nr.:

130/08

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ministerium für Landwirtschaft und

Umwelt - Pressemitteilung Nr.: 130/08

 

 

 

Magdeburg, den 23. Oktober 2008

 

 

 

Landesmessstelle für

Radioaktivität in Halle (Saale) wurde rekonstruiert

Aeikens: Überwachung dient dem Schutz der Bevölkerung

 

 

 

Die

Rekonstruktion der Landesmessstelle Süd des Landesamtes für Umweltschutz (LAU)

ist abgeschlossen. Bei der heute in Halle (Saale) stattgefundenen

Inbetriebnahme hat Dr. Herman Onko Aeikens, Staatsekretär im Ministerium für

Landwirtschaft und Umwelt, die Bedeutung der Einrichtung für die

Strahlenschutzvorsorge unterstrichen. Aeikens: ¿Zum Schutz der Bevölkerung wird

die Radioaktivität in der Umwelt routinemäßig überwacht.¿ Mit den Labors in

Halle (Saale) und Osterburg erfülle Sachsen-Anhalt die den Ländern vom Bund

übertragenen gesetzlichen Aufgaben für ein bundesweit abgestimmtes

Messprogramm. Er verwies darauf, dass der Aufbau des Integrierten Mess- und

Informationssystems des Bundes zur Überwachung der Radioaktivität in der

Umwelt, kurz IMIS genannt, in der Bundesrepublik nach dem Unfall im

Kernkraftwerk Tschernobyl (1986) erfolgte. Dazu wurde in den alten

Bundesländern das vorhandene Messstellennetz genutzt. In Sachsen-Anhalt musste

dagegen nach 1990 ein Neuaufbau der Messstellen erfolgen. Das 1991 beim LAU in

Halle (Saale) errichtete Provisorium habe sich über die Jahre als arbeitsfähig

erwiesen. Dennoch sei mit der Rekonstruktion nunmehr ein modernes

Speziallaboratorium geschaffen worden, so Aeikens.

 

Die im Rahmen des IMIS ermittelten Daten werden der

Zentralstelle des Bundes und somit dem Bundesministerium für Umwelt,

Naturschutz und Reaktorsicherheit kontinuierlich zur Beurteilung der

radiologischen Lage zur Verfügung gestellt. Die Messergebnisse zeigten, dass

die Umweltradioaktivität als natürlicher Hintergrund weit unter der

durchschnittlichen Belastung durch Röntgenuntersuchungen bleibt, so Aeikens.

Die Kosten für die Rekonstruktion bezifferte der Staatssekretär mit über

900.000 Euro.

 

Weitere

Informationen siehe im Internet unter www.mu.sachsen-anhalt.de

.

 

 

 

 

 

 

 

Impressum:

 

Ministerium für Landwirtschaft und

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Tel: (0391) 567-1950

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