Haseloff gibt offiziellen
Startschuss für Projekte in neuer Förderperiode
?Aktiv zur Rente? soll Langzeitarbeitslosen über 50 Einstieg in regulären
Arbeitsmarkt erleichtern
21.10.2008, Magdeburg – 228
- Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung
Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 228/08
Ministerium für Wirtschaft und
Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 228/08
Magdeburg, den 20. Oktober 2008
Haseloff gibt offiziellen
Startschuss für Projekte in neuer Förderperiode
¿Aktiv zur Rente¿ soll Langzeitarbeitslosen über 50 Einstieg in regulären
Arbeitsmarkt erleichtern
Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff hat heute
offiziell den Startschuss für das Programm ¿Aktiv zur Rente¿ in der neuen
EU-Strukturfondsperiode (2007 bis 2013) gegeben. Damit setzt die
Landesregierung ihre im Jahr 2001 begonnene Strategie zur Verbesserung der
Beschäftigungssituation älterer arbeitsloser Arbeitnehmer fort. ¿Aktiv zur
Rente¿ soll insbesondere erwerbsfähigen Langzeitarbeitslosen, die älter als 50
Jahre sind, eine längerfristige, zusätzliche sowie im öffentlichen Interesse
liegende Beschäftigung bieten. Stellvertretend für die landesweit 451
bestätigten Konzepte überreichte Haseloff in Naumburg (Burgenlandkreis) vier
Zuwendungsbescheide an die Zeitzer innovative Arbeitsfördergesellschaft mbH
(ZiAG). Gefördert werden damit dreijährige Maßnahmen für 30 ehemals
Langzeitarbeitslose, unter anderem in den Bereichen Breitensport sowie Kinder-
und Jugendarbeit.
¿Menschen über 50 gehören nicht zum alten Eisen,
sondern verfügen über Kompetenz und wertvolle Erfahrung, die unsere Wirtschaft braucht¿,
sagte Haseloff. Allerdings brauche es dazu auch eine gesellschaftliche
Diskussion, denn in der Realität gebe es immer weniger über 55-Jährige in
regulären Beschäftigungsverhältnissen. ¿Das Programm ¿Aktiv zur Rente¿ kann
durch die Erhaltung bzw. die Wiederherstellung von Beschäftigungsfähigkeit die
Chancen älterer Arbeitnehmer auf dem regulären Arbeitsmarkt verbessern und hat
zudem eine große soziale Komponente.¿
Dies hob auch Landrat Harri Reiche hervor:
¿Menschen, die ansonsten langzeitarbeitslos wären, finden nun eine
sinnstiftende und für die Allgemeinheit wertvolle Aufgabe. Beispielhaft dafür
stehen die drei Projektteilnehmer der ZiAG, die im Rahmen des
freizeitpädagogischen Antigewaltprogramms ALSO künftig in Zeitz bei der
Organisation und Durchführung zusätzlicher Freizeitangebote für Kinder und
Jugendliche mithelfen.¿ Dazu zählten unter anderem Mitternachtssport, Selbstbehauptungskurse
und Bolzplatzturniere.
Die Auswahl der Projekte
erfolgte im Frühjahr in allen Landkreisen und kreisfreien Städten über
regionale Beiräte, die sich aus Vertretern der Kreishandwerkerschaft, des DGB, des
Wirtschaftsministeriums, der Landkreise sowie der Träger der Grundsicherung
zusammensetzten. Landesweit bekamen 451 Konzepte ein positives Votum, so dass
von den Trägern insgesamt 3613 Projektplätze geschaffen werden können. Die
Projektträger erhalten monatlich bis zu 160 Euro für jeden beschäftigten
Arbeitnehmer. Dafür stehen im Förderzeitraum 2007 bis 2013 insgesamt 33,4
Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) bereit. Die
Kofinanzierung erfolgt über die jeweiligen Träger der Grundsicherung. Im
Burgenlandkreis wurden 62 Konzepte mit 282 geplanten Projektplätzen bestätigt.
Rund eine Million Euro stehen dafür in den nächsten drei Jahren aus dem ESF
bereit ¿ kofinanziert von der ARGE des Kreises.
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