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Ministerpräsident Böhmer zur
Finanzkrise: Erheblicher Kontroll- und Regulierungsbedarf für internationale
Kapitalmärkte

10.10.2008, Magdeburg – 512

  • Staatskanzlei und Ministerium für Kultur

 

 

 

 

 

Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 512/08

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Staatskanzlei - Pressemitteilung

Nr.: 512/08

 

 

 

Magdeburg, den 11. Oktober 2008

 

 

 

Ministerpräsident Böhmer zur

Finanzkrise: Erheblicher Kontroll- und Regulierungsbedarf für internationale

Kapitalmärkte

 

Ministerpräsident Prof. Dr. Wolfgang Böhmer sieht

erheblichen Kontroll- und Regulierungsbedarf für die internationalen

Kapitalmärkte. Das macht der Regierungschef in seiner aktuellen Videobotschaft

im Internet zur Finanzkrise deutlich.

 

¿Zunächst müssen wir uns bemühen, die Folgen für den

eigenen Wirtschaftsstandort zu begrenzen. Danach sind die Regierungen aller Wirtschaftsregionen

gefordert, internationale Regeln für den globalen Finanzmarkt zu vereinbaren.

Dazu muss auch dessen Sozialpflichtigkeit gehören. Nur wenn das gelingt, kann

aus der gegenwärtigen Krise auch noch eine gute Konsequenz für das weltweite

Zusammenleben im 21. Jahrhundert erwachsen¿, erklärt Böhmer.

 

Die Folgen der Finanzkrise träfen auch Deutschland und

Sachsen-Anhalt, so Böhmer. ¿Wenn Betriebe keine Kredite mehr für Investitionen

bekommen, entstehen keine neuen Arbeitsplätze mehr. Wenn der Absatz für Autos

deutlich zurückgeht und Betriebe ihre Produkte nicht mehr verkaufen können,

entsteht neue Arbeitslosigkeit. Deshalb sind wir auch in Sachsen-Anhalt sehr

daran interessiert, dass die Regierungen innerhalb der Europäischen Union

gemeinsam gegensteuern. Die Garantien des Staates für die Sicherheit der

Spareinlagen der Bürger sind eine notwendige vertrauensbildende Maßnahme.¿

 

Zur Frage vieler Bürger, woher der Staat plötzlich soviel

Geld habe, dass es großen Banken nur so hinterher geworfen werde, während es an

anderen Stellen fehle, erklärt der Ministerpräsident: ¿Diese Sicht verkennt,

dass es sich bei Bürgschaften nur um eine Garantieerklärung zur Wiederherstellung

der eigenen Kreditwürdigkeit handelt.¿

 

Die Videobotschaft ist ab sofort verfügbar unter www.sachsen-anhalt.de

 

 

 

Impressum:

 

Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt

Pressestelle

Hegelstraße 42

39104 Magdeburg

Tel: (0391) 567-6666

Fax: (0391) 567-6667

Mail: staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de

 

 

 

 

 

 

 

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39104 Magdeburg

Tel: (0391) 567-6666

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Mail: staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de