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Staatssekretär Schubert begrüßt
18 Studenten aus ganz Deutschland
Premiere zum Wintersemester: Dualer Studiengang Solartechnik startet an
Hochschule Anhalt

08.10.2008, Magdeburg – 212

  • Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung

 

 

 

 

 

Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 212/08

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ministerium für Wirtschaft und

Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 212/08

 

 

 

Magdeburg, den 1. Oktober 2008

 

 

 

Staatssekretär Schubert begrüßt

18 Studenten aus ganz Deutschland

Premiere zum Wintersemester: Dualer Studiengang Solartechnik startet an

Hochschule Anhalt

 

 

 

18 junge Menschen aus ganz Deutschland nehmen heute

ihr Studium der Solartechnik an der Hochschule Anhalt in Köthen auf. Damit sind

sie der erste Jahrgang, der für diesen zukunftsweisenden dualen

Bachelor-Studiengang ausgewählt wurde. Um der Bedeutung dieses neuen Kapitels

in der Entwicklung des ¿Solarvalley Mitteldeutsch­land¿ gerecht zu werden,

wurden die Studienanfänger heute standesgemäß empfangen.

Wirtschaftsstaatssekretär Detlef Schubert und der Präsident der Hochschule

Anhalt, Prof. Dr. Dieter Orzessek, begrüßten die Studentinnen und Studenten bei

Q-Cells in Bitterfeld-Wolfen ebenso wie der geschäftsführende Leiter des

Fraunhofer-Centrums für Silizium-Photovoltaik (CSP) in Halle, Dr. Jörg Bagdahn,

und Dr. Hartmut Schüning, Finanz- und Personalvorstand der Q-Cells AG. Die

beiden Letztgenannten vertraten die Arbeitgeber der Studenten. Denn die

Voraussetzung für die Zulassung für den dualen Studiengang ist ein

Arbeitsvertrag mit einer der Institutionen.

 

 

 

Die Verbindung von fachtheoretischen Grundlagen an

der Hochschule Anhalt und der praktischen Anwendung dieser Kenntnisse im

Unternehmen oder im industrienahen For­schungsinstitut ist das Besondere an

diesem Studiengang. Für Q-Cells und das Fraunhofer CSP ist der Studiengang ein

zentrales Instrument, um den Nachwuchs an dringend benötigten Spezialisten zu

sichern.

 

 

 

Auch Wirtschaftsstaatssekretär Detlef Schubert hob

die Bedeutung dualer Studiengänge hervor. ¿Für die Fachkräftesicherung in

unserem Land wird diese Art des Studiums immer wichtiger werden. Insbesondere

viele kleine einheimische Unternehmen verfügen nur selten über die personellen

und finanziellen Ressourcen, um frühzeitig an Hochschulen um qualifizierte Fach­kräfte

zu werben¿, sagte Schubert. ¿Duale Studiengänge bieten die Möglichkeit, den

dringend benötigten akademischen Nachwuchs schon frühzeitig ans Unternehmen zu

binden.¿

 

¿Für Q-Cells ist dieser Studiengang sehr wichtig,

um jungen Menschen die Chancen aufzuzei­gen, die die Photovoltaik hier in der

Region bietet¿, so Dr. Hartmut Schüning, Vorstand der Q-Cells AG. ¿Es geht uns

darum, hier am Standort auch langfristig genug qualifiziertes Personal für das

weitere Wachstum zu sichern¿. Neben dem Bachelor-Studiengang in Köthen setzt

Q-Cells dabei auch auf die Kooperation mit der Martin-Luther-Universität

Halle-Wittenberg ¿ dort hat das Unternehmen unter anderem eine

Stiftungsprofessur für Photovoltaik eingerichtet -, auf betriebliche Programme

für Nachwuchskräfte und auf eine Unternehmenskultur, die die Fachkräfte an

Q-Cells bindet.

 

 

 

Zum Studiengang

 

 

 

Der Studiengang Solartechnik dauert sechs Semester

und wird mit dem Bachelor of Engineering abgeschlossen. Der modular aufgebaute

Studiengang vermittelt die mathematischen und natur­wissenschaftlichen

Grundlagen der Photovoltaik ebenso wie alle Aspekte der Fertigung vom Silizium

über Wafer und Zelle bis zum Solarmodul und der Anwendung der Solartechnik.

Während des Studiums ist eine Spezialisierung in den Studienrichtungen

Technologie und Anla­gentechnik möglich. Die praktische Anwendung des

erworbenen Wissens umfasst etwa 20 Prozent der Studienzeit. Den Absolventen

steht die Möglichkeit einer Anschlussqualifikation in Wirtschaftsingenieurwesen

offen (Master of Science).

 

 

 

 

 

 

 

Impressum:

 

Ministerium für Wirtschaft und Arbeit

Pressestelle

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39104 Magdeburg

Tel: (0391) 567 - 43 16

Fax: (0391) 567 - 44 43

Mail:

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