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Haseloff zur Halbjahresbilanz
beim Wirtschaftswachstum:
?Hervorragender 2. Platz unter den Ländern bestätigt Richtigkeit unserer
Förderpolitik?

25.09.2008, Magdeburg – 203

  • Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung

 

 

 

 

 

Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 203/08

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ministerium für Wirtschaft und

Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 203/08

 

 

 

Magdeburg, den 25. September 2008

 

 

 

Haseloff zur Halbjahresbilanz

beim Wirtschaftswachstum:

¿Hervorragender 2. Platz unter den Ländern bestätigt Richtigkeit unserer

Förderpolitik¿

 

 

 

 

¿Sachsen-Anhalts Wirtschaft hat im 1. Halbjahr 2008

einen großen Sprung nach vorn gemacht. Dass wir im Konzert der Bundesländer

tonangebend sind, gab es zumindest in diesem Sektor schon lange nicht mehr. Wir

haben uns eben zu echten Frühaufstehern entwickelt¿, kommentiert Minister Dr.

Reiner Haseloff den heute veröffentlichten Statistikbericht zum Wirtschaftswachstum

der Bundesländer. Gemeinsam mit Bayern weist Sachsen-Anhalt ¿ nach dem Saarland

¿ mit preisbereinigt 2,8 Prozent den höchsten Zuwachs beim Bruttoinlandsprodukt

aus. Das durchschnittliche Wachstum in Deutschland beträgt 2,4 Prozent. In den

neuen Bundesländern ist Sachsen-Anhalt damit mit Abstand führend beim Ausbau

der Wirtschaftskraft. Hier wuchs die Wirtschaft um durchschnittlich 2,1

Prozent.

 

 

 

¿Gravierend¿, so Haseloff, ¿ist das ungebrochen

hohe Wachstum der Industrie in Sachsen-Anhalt. Das wird belegt durch den 2.

Platz im Ländervergleich (hinter dem Saarland) beim Zuwachs der

Bruttowertschöpfung im Verarbeitenden Gewerbe. Der industrielle Sektor erweist

sich erneut als Motor der Wirtschaft. Erfreut nehme ich zur Kenntnis, dass auch

das Baugewerbe Sachsen-Anhalts wieder einen positiven Beitrag zum

Wirtschaftswachstum leistet. Das bestärkt die Konsolidierungstendenzen dieses

wichtigen Wirtschaftszweigs.¿

 

 

 

Haseloff sieht im starken Wachstum der Industrie

und dem damit verbundenen Anstieg der sozialversicherungspflichtig

Beschäftigten um knapp 10.000 eine Bestätigung für die Förderpolitik des

Landes. ¿Gerade weil wir eine äußerst offensive Mittelstandsförderung

betreiben, gerade weil wir Innovation und Technologien kräftig fördern, haben

wir diese Effekte bewirkt. Bei der Fördermittelvergabe hat die Stärkung hier

ansässiger Firmen den gleichen hohen Stellenwert wie Neuansiedlungen. Von Jahr

zu Jahr steigt damit die Zahl jener Unternehmen in Sachsen-Anhalt, die ihren

Aktionsradius über die Region und über Deutschland hinaus ausdehnen.¿

 

 

 

Die starke Halbjahresbilanz, meint Haseloff,

gewinnt noch an Gewicht, wenn zwei eigentlich gegenläufige Tendenzen in die

Bewertung einbezogen werden: Zum einen wirken die notwendigen,

überdurchschnittlichen Personalkosteneinsparungen im Öffentlichen Dienst (Beschäftigungsabbau

um fünf Prozent) unvermindert dämpfend auf die Entwicklung der

Gesamtwirtschaft. Zum anderen fiel in das 1. Halbjahr 2008 die turnusmäßige

Generalinspektion und der damit verbundene Produktionsausfall der Total

Raffinerie in Leuna. ¿Dass wir dennoch eine so stolze Position einnehmen,

spricht für Stabilität und gewonnene wirtschaftliche Stärke. Davon, so hoffen

wir natürlich, wird Sachsen-Anhalt auch in konjunkturell schwierigeren Zeiten

profitieren.¿

 

 

 

 

 

 

 

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