Haseloff ehrt Corodur Thale als
?Unternehmen des Monats?
Mittelständler liefert Verschleißschutz-Produkte in 30 Länder rund um den
Erdball
22.09.2008, Magdeburg – 197
- Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung
Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 197/08
Ministerium für Wirtschaft und
Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 197/08
Magdeburg, den 19. September 2008
Haseloff ehrt Corodur Thale als
¿Unternehmen des Monats¿
Mittelständler liefert Verschleißschutz-Produkte in 30 Länder rund um den
Erdball
Für die exzellente Metall-Tradition in Thale steht
die Firma Corodur Verschleiss-Schutz GmbH, die von Minister Dr. Reiner Haseloff
heute als ¿Unternehmen des Monats September 2008¿ geehrt wurde. Die Geschichte
dieses Unternehmens begann 1990 als Ausgründung aus dem Eisen- und Hüttenwerk
Thale durch die Corodur Fülldraht GmbH Krefeld. Die Trennung von der
Mutterfirma erfolgte im September 2000, als die jetzigen geschäftsführenden
Gesellschafter Uljane Eichler, Frank Napalowski und Bernd Reichmann alle
Anteile am Thalenser Unternehmen erwarben.
¿Die Corodur Verschleiss-Schutz GmbH hat sich
speziell in den letzten Jahren als eigenständiges sachsen-anhaltisches
Unternehmen rasant entwickelt¿, sagte Minister Haseloff zur Begründung der
Ehrung. ¿Der Umsatz konnte seither fast auf 18 Millionen Euro verdreifacht
werden. Die Belegschaft ist stark gewachsen, und ich bin sicher, dass auch die
jetzige Mitarbeiterzahl von rund 80 Beschäftigten bald überboten wird. Dafür
spricht der gute Ruf der Firma, deren Erzeugnisse immerhin in rund 30 Länder
exportiert werden, darunter sind auch Kunden in Kanada, Japan und Australien.
Bei den pulvermetallurgisch hergestellten Sinterbändern ist Corodur Thale der
alleinige Hersteller weltweit. Hier bei Corodur zeigt sich auch, dass selbst
ein kleiner Mittelständler erfolgreich forschen und entwickeln kann und damit
weltweit Marktpositionen sichert¿, sagte Haseloff weiter.
Zusatzwerkstoffe für das Schweißen und Spritzen
prägen das Produktionsprofil von Corodur Thale. So werden Sinterbandelektroden für das Auftragschweißen zur Herstellung
von verschleißbeständigen und warmfesten Schichten eingesetzt. Darüber hinaus
ist das Unternehmen auch ein weltweit anerkannter Lohnbeschichter für mittlere
bis schwere Teile des Maschinenbaus, für alle Auftragschweißtechnologien sowie
Lichtbogen- und Flammspritzungen. Ziel dieser Produktionsverfahren ist es vor
allem, teure Maschinen-, Anlagen- und sonstige Bauteile vor Verschleiß zu
schützen oder wieder verwendbar zu machen. Um technologisch immer auf der Höhe
zu sein, kooperiert das Unternehmen bei Korrosions- und Verschleißtests sowie
bei der Werkstoffentwicklung mit Forschungsinstituten. Corodur Thale ist, wie
Thales Bürgermeister Thomas Balczerowski bekräftigt, auch ein wichtiger Partner
der Stadt beim Aufbau des Pulvermetallurgischen Kompetenzzentrums Thale, das
vom Bundesforschungsministerium in das Förderprogramm ¿Regionale
Wachstumskerne¿ aufgenommen wurde.
¿Die Corodur Verschleiss-Schutz GmbH Thale ist ein
besonders prägnantes Beispiel für Wachstum und Erfolg einheimischer Firmen und
damit auch ein Beleg dafür, dass unsere Förderstrategie zur Stärkung hiesiger
Unternehmen aufgeht¿, betonte Minister Haseloff. ¿Die Ansiedlung neuer Firmen
hier in Sachsen-Anhalt sehen wir als wichtigen Auftrag. Zumindest den gleichen
Stellenwert hat aber die Mittelstandsförderung in Sachsen-Anhalt selbst. Wir
brauchen Firmen, die wachsen ¿ beim Umsatz, bei der Beschäftigtenzahl, durch
Eroberung neuer Märkte und durch den Einsatz weltmarktfähiger Technik und
Technologien, so wie das hier in Thale der Fall ist.¿ Auch die Entwicklung von
Corodur Thale und die dortige Forschungs- und Entwicklungsarbeit wurden mit
Fördermitteln unterstützt. Die Landesregierung unterstützt auch den Aufbau des
Pulvermetallurgischen Zentrums Thale, weil das ein weiterer Schritt zur Stärkung
der heimischer Unternehmen und der hiesigen Forschungslandschaft ist .
Corodur Thale ist eines von rund 90 Unternehmen der
Branche ¿Herstellung von Metallerzeugnissen¿ in Sachsen-Anhalt . Diese
Branche ist stark mittelständisch geprägt und zeichnet sich durch eine starke
Spezialisierung und viele Nischenanbieter aus. Im Tätigkeitsfeld
¿Oberflächenveredlung und Wärmebehandlung¿ arbeiten es im Land neun Unternehmen
mit mehr als 50 Beschäftigten. Knapp 700 Beschäftigte erwirtschaften hier einen
Jahresumsatz von rund 70 Millionen Euro.
Zum ¿Unternehmen des Monats¿: Die
Ehrung als ¿Unternehmen des Monats¿ erfolgt seit Juli 2006 durch das
Ministerium für Wirtschaft und Arbeit. Auswahlkriterien sind unter anderem eine
auffallend positive Entwicklung des Unternehmens und/oder ein außergewöhnlich
hoher Auftragseingang, die Markteroberung durch neue, technisch und/oder
technologisch herausragende Entwicklungen, Investitionen mit besonders hohem
Beschäftigungseffekt, außergewöhnliches Engagement bei der Berufsausbildung.
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