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Bundesprogramm angelaufen / Land
sichert Kofinanzierung
Haseloff gibt Startschuss für Kommunal-Kombi: Landesweit 1.200 zusätzliche
Stellen geplant

04.09.2008, Magdeburg – 183

  • Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung

 

 

 

 

 

Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 183/08

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ministerium für Wirtschaft und

Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 183/08

 

 

 

Magdeburg, den 4. September 2008

 

 

 

Bundesprogramm angelaufen / Land

sichert Kofinanzierung

Haseloff gibt Startschuss für Kommunal-Kombi: Landesweit 1.200 zusätzliche

Stellen geplant

 

 

 

Die ersten Kommunal-Kombi-Projekte in

Sachsen-Anhalt sind angelaufen. Anfang September haben in sieben Landkreisen

und kreisfreien Städten insgesamt 200 langzeitarbeitslose ALGII-Empfänger eine

sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aufgenommen. Im Beisein von Wirtschaftsminister

Dr. Reiner Haseloff erhielten heute 35 Menschen in Sangerhausen ihre auf drei

Jahre befristeten Arbeitsverträge. Durch die in Sportvereinen des Landkreises

Mansfeld-Südharz geschaffenen Stellen soll unter anderem der Kinder-, Jugend-

und Breitensport gestärkt werden. Außer im Landkreis Mansfeld-Südharz startete

der Kommunal-Kombi im September auch im Altmarkkreis Salzwedel, im Landkreis

Anhalt-Bitterfeld, im Burgenlandkreis, im Landkreis Harz, in Dessau-Roßlau

sowie im Landkreis Stendal.

 

 

 

¿Wir gehen davon aus, dass in der ersten Runde des Kommunal-Kombi

etwa 1.200 zusätzliche Arbeitsplätze in Sachsen-Anhalt entstehen werden¿, sagte

Haseloff. Dies sei aber nur durch Zuschüsse des Landes möglich. ¿Bei Kommunen

mit Arbeitsmarktproblemen ist meist auch die Haushaltssituation alles andere

als rosig. Um die Kofinanzierung zu sichern und den Kommunal-Kombi

anzuschieben, hat Sachsen-Anhalt 2008 rund 24 Millionen Euro bereitgestellt.¿ Insgesamt

bezuschusse das Land jeden Arbeitsplatz mit monatlich maximal 220 Euro. Hinzu

kommen maximal 50 Euro pro Monat für Sachkosten des jeweiligen Projektträgers,

wenn der Beschäftigte älter als 50 Jahre ist. ¿Voraussetzung für den

Landeszuschuss ist aber, dass die Kommunen monatlich mindestens 70 Euro pro

Arbeitnehmer beisteuern¿, erläuterte der Minister. Die Bewilligung der

Landeszuschüsse werde dezentral durch die Kreise und kreisfreien Städte

erfolgen. Jede Kommune erhalte ein Budget für Personal- und Sachkosten und

bewillige entsprechende Maßnahmen direkt. Im Burgenlandkreis, in

Anhalt-Bitterfeld sowie im Landkreis Stendal werden von den Landesgeldern

zusätzliche Projekte ¿Bürgerarbeit¿ für Arbeitslose über 50 Jahren finanziert.

 

 

 

Auch der Landrat des Landkreises Mansfeld-Südharz,

Dirk Schatz, äußerte sich erfreut über den Startschuss des Projektes. Damit sei

es gelungen, die ersten 35 Personen in ein längerfristiges

Beschäftigungsverhältnis zu bringen, die bei der hohen Arbeitslosigkeit im

Landkreis auf dem ersten Arbeitsmarkt ohnehin nur geringe Chancen hätten. ¿Arbeit

ist nicht nur Beschäftigung, sondern auch Lebensqualität. Ich bin

zuversichtlich, dass Kommunal-Kombi ein richtiger Weg ist, die

Beschäftigungssituation in unserer Region positiv zu verändern¿, sagte Schatz.

 

 

 

Das Bundesprogramm Kommunal-Kombi soll zusätzliche,

befristete sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze in Regionen mit

besonders hoher Langzeitarbeitslosigkeit schaffen. Förderfähig sind Regionen

mit einer durchschnittlichen Arbeitslosenquote von mindestens 15 Prozent

(August 2006 bis April 2007). Bezuschusst werden Arbeitsplätze zur Stärkung der

kommunalen Strukturen, insbesondere bei Gemeinden, Städten und Landkreisen

sowie bei weiteren Arbeitgebern, die im Einvernehmen mit den Kommunen

zusätzliche und im öffentlichen Interesse liegende Stellen schaffen. Der Bund

übernimmt die Hälfte des Bruttoentgelts, jedoch maximal 500 Euro pro Arbeitsplatz.

 

 

 

 

 

 

 

Impressum:

 

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