Aktion von Ministerium und
Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen
Integrationsoffensive zeigt Wirkung:
Erste arbeitslose Jugendliche starten ins Berufsleben
13.08.2008, Magdeburg – 164
- Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung
Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 164/08
Ministerium für Wirtschaft und
Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 164/08
Magdeburg, den 13. August 2008
Aktion von Ministerium und
Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen
Integrationsoffensive zeigt Wirkung:
Erste arbeitslose Jugendliche starten ins Berufsleben
Seit Anfang August starten erstmals Jugendliche aus
schulischer oder außerbetrieblicher Ausbildung mit besonderen Hilfen ins
Berufsleben. Das Wirtschaftsministerium hatte dazu gemeinsam mit der
Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen der Bundesagentur für Arbeit eine
Integrationsoffensive ins Leben gerufen. Sie beinhaltet unter anderem
finanzielle Einstellungshilfen für Unternehmen. Schon nach wenigen Tagen haben
die ersten Arbeitgeber auf das neue Angebot reagiert und Jugendliche
eingestellt.
So gab zum Beispiel Jörg Otto aus Gardelegen gleich zwei
jungen Männern in der Firma B.O.K.-HOLZBAU und Montage GmbH eine Chance. ¿Die
beiden habe ich in den Praktika ihrer außerbetrieblichen Ausbildung motiviert
erlebt. Sie haben sich gut in die Truppe integriert. Natürlich sind sie nach der
Ausbildung noch nicht perfekt, aber ihr Können ist ausbaufähig. Darauf kommt es
mir an¿, erklärt Jörg Otto. Sowohl André Lüke als auch Mario Nennemann freuen
sich sehr: ¿Es ist in unserer Region schon ein Glücksfall, nach der Ausbildung
gleich einen Job zu bekommen. Damit hätte ich ehrlich nicht gerechnet, zumal
wir beide nicht betrieblich ausgebildet wurden.¿
Angela Wiesener aus Halle stellte für ihren Pflegedienst
Stefan Donath unbefristet ein. ¿Ich freue mich, dass uns Herr Donath nun in der
Kurzzeitpflege, im betreuten Wohnen und auch in der ambulanten Pflege
unterstützen wird¿, erzählt Frau Wiesener. ¿Ich kenne ihn aus den
Praxisabschnitten der Ausbildung. Aus dem anfangs unerfahrenen Schüler ist ein
selbstbewusster junger Mann geworden, der selbständig arbeiten kann¿, schätzt
Frau Wiesener weiter ein. Natürlich ist auch Stefan Donath glücklich, eine
Arbeitsstelle gefunden zu haben: ¿Klar freue ich mich, dass mich Frau Wiesener
einstellt. Hier kenne ich schon die Kollegen und kann auch weiter mit den älteren
Patienten arbeiten, die mir schon ans Herz gewachsen sind.¿
¿Die Angebote sind zum einen ein Signal an die Wirtschaft,
Absolventen außerbetrieblicher und schulischer Ausbildungsgänge stärker als
potenzielle Arbeitskräfte zu akzeptieren¿, erklärt Wirtschaftsminister Dr.
Reiner Haseloff. ¿Zum anderen wollen wir mit der Integrationsoffensive
möglichst vielen jungen Menschen ohne betriebliche Ausbildung einen
erfolgreichen Berufsstart ermöglichen. Die Beispiele aus Gardelegen und Halle
zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind.¿
¿Das Ziel des Lohnkostenzuschusses ist es, dass
Arbeitgeber gut ausgebildeten, jungen Menschen verstärkt eine Chance geben, um
ihren Fachkräftenachwuchs von morgen zu sichern¿, erläutert Max-Volker Dähne,
Chef der Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen der Bundesagentur für
Arbeit, den Sinn der Integrationsoffensive. ¿Schließlich haben alle
Auszubildenden ganz normale Ausbildungsabschlüsse erworben und die meisten
überbetrieblich Ausgebildeten auch Praxiszeiten in Unternehmen absolviert¿,
erklärt Dähne weiter.
Einstellungshilfen für die ersten drei Monate der
Beschäftigung erhalten Unternehmen aus Sachsen-Anhalt, wenn sie Jugendliche mit
einer außerbetrieblichen oder schulischen Ausbildung für mindestens 12 Monate
sozialversicherungspflichtig beschäftigen. Die Förderung endet spätestens am
31. Oktober 2008.
Ansprechpartner ist der Arbeitgeberservice der örtlichen
Agentur für Arbeit unter (01801) 66 44 66*. (*3,9 Ct./Min aus dem Festnetz der
Deutschen Telekom, Handytarife können abweichen)
Interessierte Journalisten erhalten für weitere Fragen und
Interviews die Kontaktdaten der genannten Personen bei der Pressestelle der
Regionaldirektion Sachsen-Anhalt und Thüringen (Tel: 0345 1332 478; Sachsen-Anhalt-Thueringen.Presse@arbeitsagentur.de).
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