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Stiftung Kloster Memleben soll
mit Landeshilfe gegründet werden

29.07.2008, Magdeburg – 380

  • Staatskanzlei und Ministerium für Kultur

 

 

 

 

 

Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 380/08

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Staatskanzlei - Pressemitteilung

Nr.: 380/08

 

 

 

Magdeburg, den 29. Juli 2008

 

 

 

Stiftung Kloster Memleben soll

mit Landeshilfe gegründet werden

 

Die

Landesregierung hat heute einer Vorlage von Kultusminister Prof. Dr.

Jan-Hendrik Olbertz zugestimmt, wonach der in Gründung befindlichen Stiftung

Kloster Memleben landeseigene Flächen zugestiftet werden sollen.  Der

Finanzausschuss wird dafür um Zustimmung gebeten.

 

Memleben,

Sterbeort Ottos des Großen und Heinrichs I., ist eine Attraktion an der ¿Straße

der Romanik¿. Aufgrund seiner historischen und reichsgeschichtlichen Bedeutung,

so Kultusminister Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz , sei Memleben mit seinem

Kloster ¿nicht nur ein wichtiger Korrespondenzstandort für das Kulturhistorische

Museum Magdeburg, sondern auch ein begehrtes Ziel für Wissenschaftler sowie

geschichts- und kulturinteressierte Reisende.¿

 

Langfristig

sind Investitionen in den Klosterkomplex nötig, die der Förderverein und die örtliche

Verwaltungsgemeinschaft ¿An der Finne¿ nicht mehr allein bewältigen können. Das

Kloster mit Museumsbetrieb soll daher in eine gemeinnützige Stiftung überführt

werden, in welche die Gemeinde das Klostergelände und die Kaiserpfalz einbringt.

Das Landwirtschaftsministerium bringt die benachbarte Domäne Wendelstein samt

Schäferhof ein. ¿Mit der Stiftungsgründung wird Landeseigentum sinnvoll zur Verwirklichung

von Landesinteressen verwendet, denn die finanzielle Unabhängigkeit des

Klosters Memleben ist eine wichtige Voraussetzung für seine weitere Entwicklung

als kulturhistorisch bedeutsamer Ort und touristische Attraktion¿, so der

Kultusminister.

 

Landwirtschaftsministerin

Petra Wernicke erklärte: ¿Mit den

landwirtschaftlichen Flächen der Domäne ,Wendelstein¿ bekommt das Stiftungsvermögen

die notwendige Substanz. Damit sichern wir, dass Memleben ein Aushängeschild

des romanischen Erbes in Sachsen-Anhalt bleibt.¿

 

Mit

der Anbindung an die ¿Himmelswege¿ nach Nebra und Goseck werde sich Memleben

als wichtige Säule für den Kulturtourismus im südlichen Sachsen-Anhalt weiter

erfolgreich entwickeln.

 

 

 

Impressum:

 

Staatskanzlei

des Landes Sachsen-Anhalt

Pressestelle

Hegelstraße 42

39104 Magdeburg

Tel: (0391) 567-6666

Fax: (0391) 567-6667

Mail: staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de

 

 

 

 

 

 

 

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Fax: (0391) 567-6667

Mail: staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de