Mecklenburg-Vorpommern,
Sachsen-Anhalt und Brandenburg halten am Bau der A 14 fest
24.07.2008, Magdeburg – 81
- Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr
Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr - Pressemitteilung Nr.:
081/08
Ministerium für Landesentwicklung
und Verkehr - Pressemitteilung Nr.: 081/08
Magdeburg, den 24. Juli 2008
Mecklenburg-Vorpommern,
Sachsen-Anhalt und Brandenburg halten am Bau der A 14 fest
Die Verkehrsminister der
Länder Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Brandenburg, Dr. Otto Ebnet,
Dr. Karl-Heinz Daehre und Reinhold Dellmann haben sich heute in Potsdam auf
ein gemeinsames weiteres Vorgehen für den Bau der Bundesautobahn A 14
verständigt. Die Minister begrüßen ausdrücklich das Bekenntnis von
Bundesverkehrsminister Tiefensee zu diesem wichtigen Infrastrukturkonzept.
Die Bundesländer hatten in
den letzten Wochen in einem intensiven Dialog mit dem Bundesverkehrsministerium
die Kostensteigerungen begründet und dabei deutlich gemacht, dass mit den jetzt
vorliegenden Planungen auch der aktuelle Rechtsprechung zur Umsetzung
europäischen Naturschutzrechtes genüge getan wird. Aktuell werden in Abstimmung
mit dem Bund Einsparmöglichkeiten gesucht. Der Verzicht auf Anschlussstellen
spielt dabei aber keine Rolle.
Die ersten
Planfeststellungsbeschlüsse sollen Ende 2009/ Anfang 2010 vorliegen. Danach
werden zügige Baubeginne angestrebt, um die Ausschöpfung der für das Projekt
vorgesehenen europäischen Fördermittel zu ermöglichen. Über die finanzielle
Absicherung der Abschnitte, die erst nach 2014 zu realisieren sind, streben die
Minister eine einvernehmliche Lösung mit dem Bund an. Dazu wollen sie ein
Gespräch mit Bundesverkehrsminister Tiefensee führen.
Die A 14 verläuft in
Nord-Süd-Richtung über 154 km von Magdeburg in Sachsen-Anhalt über Wittenberge
in Brandenburg bis zur A 24 südlich von Schwerin in Mecklenburg-Vorpommern. Sie
schließt eine Lücke im Netz der Bundesautobahnen und hat eine große regionalpolitische
Bedeutung für die drei Länder. Wegen drastisch gestiegener Preise im Straßenbau
und deutlich höherer Anforderungen aus dem Naturschutz gehen die aktuellen
Preisschätzungen von Mehrkosten in der Größenordnung von 500 Mio. ¿ bei
einer ursprünglichen Preiskalkulation
von 775 Mio. ¿ aus.
Impressum:
Ministerium für Landesentwicklung und
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Pressestelle
Turmschanzenstraße 30
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Tel: (0391) 567-7504
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presse@mbv.sachsen-anhalt.de
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