Sonnenenergie für Küche im KiEZ
Güntersberge
18.07.2008, Magdeburg – 97
- Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie
Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt - Pressemitteilung Nr.:
097/08
Ministerium für Landwirtschaft und
Umwelt - Pressemitteilung Nr.: 097/08
Magdeburg, den 17. Juli 2008
Sonnenenergie für Küche im KiEZ
Güntersberge
Güntersberge. Eine der größten thermischen Dachsolaranlagen
Deutschlands schreibt nun auch Küchengeschichte. Die 2000 gebaute Anlage auf
einem Gästehaus des Kinder- und Erholungszentrums Güntersberge (KiEZ) versorgt
nun auch die Küche der Einrichtung mit Warmwasser. Im Saisonbetrieb (Mai bis
September) werden hier täglich bis zu 500 Personen versorgt. Das 115.000 Euro
teure Projekt wurde von der EU gefördert und war Schwerpunktthema im
LEADER-Programm der Lokalen Aktionsgruppe ¿Nordharz¿.
Landwirtschafts-
und Umweltministerin Petra Wernicke, die die Erweiterung der Solaranlage am
heutigen Donnerstag einweihte, lobte, dass die Erneuerbaren Energien auch in
der Entwicklung des ländlichen Raumes eine wachsende Rolle spielten. Sie sagte:
¿Immer mehr Menschen in Sachsen-Anhalt suchen nach maßgeschneiderten Lösungen,
um den Verbrauch fossiler Brennstoffe zu reduzieren. Der Zweiklang von
Energiesparen und Einsatz Erneuerbarer Energien ist die Grundlage für
verantwortungsbewusstes und zukunftsorientiertes Handeln. In Güntersberge zeigt
sich Sachsen-Anhalt auch den vielen Besuchern aus anderen Ländern als Land der
Erneuerbaren Energien ¿
Im
Rahmen von Leader+, dem derzeit laufenden Programm, werden auch das Solarlabor
an der Kooperativen Grundschule Benndorf im Mansfelder Land und die Errichtung
einer Photovoltaikanlage auf einem Geschäftshaus gefördert.
LEADER (Abkürzung für ¿Liaisons Entre les Actions de Developpement
de l" Economie Rurale¿) ist
eine EU-Gemeinschaftsinitiative, die sich seit 1991 der Entwicklung des
ländlichen Raums annimmt. In der derzeitigen EU-Förderperiode (2007-2013) werden
Dreiviertel der Landesfläche von Leader erfasst. Ca. 44 Mio. Euro stehen
insgesamt bereit. Die EU beteiligt sich anteilig an der Finanzierung einzelner
Vorhaben. Dazu sollen insbesondere Mittel aus dem Europäischen
Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) genutzt
werden. Darüber hinaus können Mittel aus dem EU-Regionalfonds EFRE und dem
EU-Sozialfonds ESF genutzt werden.
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