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Jahresstatistik 2007
Wasserschutzpolizeirevier Land Sachsen-Anhalt

11.07.2008, Magdeburg – 1

  • Wasserschutzpolizeirevier

 

 

 

 

 

WSPRevier LSA - Pressemitteilung Nr.: 001/08

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

WSPRevier LSA - Pressemitteilung

Nr.: 001/08

 

 

 

Magdeburg, den 11. Juli 2008

 

 

 

Jahresstatistik 2007

Wasserschutzpolizeirevier Land Sachsen-Anhalt

 

 

 

Mit der Auswertung der

Statistik für das Jahr 2007 kann das Wasserschutzpolizeirevier Land

Sachsen-Anhalt insgesamt eine positive Bilanz ziehen.

Die Anzahl der Straftaten ist bei einer gleichbleibenden Aufklärungsquote von

63,2 % (2006: 63,1 %) von 685 (2006) auf 652 gesunken. Der größte Anteil der

Straftaten liegt mit 267 im Bereich der Umweltdelikte, davon sind z. B. 170

Fälle von Fischwilderei gem. § 293 StGB und 35 Gewässerverunreinigungen gem. §

324 StGB.

Die Anzahl von Diebstahlshandlungen hat sich von 188 (2006) auf 196 erhöht.

Die Anzahl der Fälle von Trunkenheit im Schiffsverkehr und Gefährdung des

Schiffsverkehrs gem. §§ 315a bzw. 316 StGB ist mit 8 gegenüber 7 (2006)

gleichbleibend. Besonders gefährlich war die Trunkenheitsfahrt des Führers eines

polnischen Binnenschiffs am 04.09.2007, der mit 3,23 ¿ Blutalkoholkonzentration

die Kanalbrücke am Wasserstraßenkreuz Magdeburg passierte und sowohl vor als

auch hinter der Kanalbrücke Kollisionen mit einem stillliegenden Fahrzeug und

der Uferbefestigung verursachte.

Die Anzeigen von Ordnungswidrigkeiten gingen von 1.145 (2006) auf 959 zurück.

Während besonders die Anzeigen von Umweltordnungswidrigkeiten um 177 auf 835

(2007) zurück gingen, stieg die Anzahl der Anzeigen nach dem

Binnenschifffahrtsrecht um 28 auf 100. Verwarnungen mit Verwarnungsgeld wurden

insgesamt 1.744 (2006: 2.245) erhoben. Hier ist insbesondere die Anzahl der

Verwarnungsgelder im Straßenverkehr von 1.094 (2006) auf 700 rückläufig.

Auf den Wasserstraßen im Land Sachsen-Anhalt ereigneten sich 41

Binnenschiffsunfälle (2006: 47), 19 Sportbootunfälle (2006: 15) und 10 Arbeitsunfälle

(2006: 6). Dabei wurden 3 Personen getötet und 28 Personen verletzt. Das

Herabstürzen eines Panzers von einer Fähre der Bundeswehr in die Elbe und die

anschließende tagelange Suche nach dem vermissten Fahrer des Panzers war

besonders medienwirksam (Ereignis am 08.10.2007).

Dietmar

Bloch

Beauftragter für Pressearbeit

 

 

 

 

 

Impressum:

 

Polizeidirektion

Sachsen-Anhalt Nord - WSPRevier LSA -

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