Haseloff zum Arbeitsmarktbericht
Juni 2008:
Land fördert Beschäftigung statt Arbeitslosigkeit: Mit Einstiegsgeld gegen
Perspektivlosigkeit
01.07.2008, Magdeburg – 139
- Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung
Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 139/08
Ministerium für Wirtschaft und
Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 139/08
Magdeburg, den 1. Juli 2008
Haseloff zum Arbeitsmarktbericht
Juni 2008:
Land fördert Beschäftigung statt Arbeitslosigkeit: Mit Einstiegsgeld gegen
Perspektivlosigkeit
Gute Aussichten auf dem Arbeitsmarkt: ¿Die Arbeitslosenquote
ist im Juni 2008 in Sachsen-Anhalt auf den niedrigsten Stand seit Beginn der
1990er Jahre zurückgegangen¿, sagte Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff zum
heutigen Arbeitsmarktbericht. Im vergangenen Monat waren hierzulande 13,8
Prozent aller zivilen Erwerbspersonen arbeitslos gemeldet, im Mai dieses Jahres
waren es 14,5 Prozent. Im Juni 2007 lag die Arbeitslosenquote noch bei 15,5 Prozent.
¿Binnen Jahresfrist ist die Arbeitslosigkeit damit um mehr als 12 Prozent zurückgegangen¿,
sagte Haseloff. Dies liege einerseits an der noch immer starken Konjunktur. ¿Andererseits
ist die auf Beschäftigungsaufwuchs orientierte Förderpolitik des Landes deutlich
wirksam geworden, da die zusätzliche Beschäftigung nicht auf saisonale
Einflüsse, sondern auf Dauerarbeitsplätze zurückzuführen ist¿, erklärte der
Minister.
¿Neben der kontinuierlichen Förderung
arbeitsmarktintensiver Investitionen werden in Sachsen-Anhalt beispielhaft
Vermittlungs- und Beschäftigungsinstrumente umgesetzt¿, sagte Haseloff. So habe
das Land mit dem Einstiegsgeld seit Anfang 2005 mehr als 10.000 ehemals
Langzeitarbeitslosen einen Einstieg in den Arbeitsmarkt ermöglicht ¿ das
entspricht fast einem Viertel aller deutschen Einstiegsgeldfälle. ¿Mit dem
Einstiegsgeld hat Sachsen-Anhalt einen Weg gewählt, der ohne die Erfindung
eines neuen Kombilohnmodells und ohne massive Eingriffe in den Markt zum Ziel
führen kann.¿
¿Nach wie vor sind die finanziellen Möglichkeiten
der Arbeitsverwaltungen nicht zu 100 Prozent für Langzeitarbeitslose ausgeschöpft.
Deshalb sollten diese umgehend jede Möglichkeit nutzten, Beschäftigung statt
Arbeitslosigkeit zu finanzieren¿, sagte Haseloff. Nur so könne verhindert werden, dass Langzeitarbeitslose
und Menschen, die aufgrund ihres Qualifikationsniveaus, einer Behinderung oder
einer schwierigen Lebenslage nur schwer Zugang zum Arbeitsmarkt finden, in
einem sozial abgefederten Netz der Perspektivlosigkeit verharren.
Arbeitslosenquoten
Juni 08
Mai 08
Juni 07
bezogen auf alle zivilen
Erwerbspersonen
Sachsen-Anhalt
13,8
14,5
15,5
Berlin
13,6
14,1
15,6
Brandenburg
12,6
13,2
14,5
Mecklenburg-Vorpommern
13,5
14,3
15,8
Sachsen
12,4
13,1
14,2
Thüringen
10,8
11,4
12,6
Quelle: Bundesagentur für Arbeit
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