Verkehrsminister Daehre:
Anreizfinanzierung hat sich bewährt
24.06.2008, Magdeburg – 320
- Staatskanzlei und Ministerium für Kultur
Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 320/08
Staatskanzlei - Pressemitteilung
Nr.: 320/08
Magdeburg, den 24. Juni 2008
Verkehrsminister Daehre:
Anreizfinanzierung hat sich bewährt
Die seit dem 1. Januar 2005 geltenden
Finanzierungsmechanismen für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) von
Sachen-Anhalt haben sich bewährt. ¿Diese Einschätzung teilt die Landesregierung
mit den Verkehrsunternehmen und den kommunalen Aufgabenträgern des öffentlichen
Straßenpersonennahverkehrs¿, sagte
Verkehrsminister Dr. Karl-Heinz Daehre heute im Anschluss an die
Kabinettssitzung. Das sei das Ergebnis
einer Überprüfung der Wirkungsweise der neu eingeführten
Finanzierungsmechanismen und -strukturen des ÖPNV-Gesetzes.
Die Landesregierung hatte das Gesetz vor
dreieinhalb Jahren novelliert. Zentraler Kern der Novelle war die Abhängigkeit
der Finanzzuweisungen vom Verkehrserfolg. Darüber hinaus ist die
Finanzierungsverantwortung der Landkreise und kreisfreien Städte gestärkt
worden, um noch besser auf die örtlichen Verhältnisse abgestimmte Investitionsstrategien
entwickeln zu können. Damit soll auch künftig unter erhöhten finanziellen und
demografischen Herausforderungen ein flächendeckender ÖPNV gewährleistet
werden.
Mit der Gesetzesnovelle sei auch eine
Neuausrichtung des Verkehrsträgermixes von Bus, Bahn und flexiblen Bedienformen
vorgenommen worden, betonte Daehre. Diese beinhalte die Konzentration des
Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) auf die nachfragestarken Achsen und die
Entwicklung eines mit dem SPNV verzahnten öffentlichen Straßenpersonennahverkehrs
(ÖSPV) bei verstärkter Einbeziehung flexibler Bedienformen. ¿Durch die speziell
dafür im Gesetz verankerte Anreizfinanzierung konnte die Zahl der
bedarfsgesteuerten Linienverkehre mehr als verdoppelt werden¿, fügte der
Minister hinzu.
Die Landesregierung will die Finanzverantwortung
der kommunalen Aufgabenträger weiter stärken. U.a. sollen die Mittel, die
bisher für die Förderung besonders schadstoffarmer Busse eingesetzt wurden (rd.
5 Mio. Euro jährlich), künftig den Aufgabenträgern durch eine Aufstockung der
Zuweisungen zur Verfügung gestellt werden.
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