Hövelmann informiert Untersuchungsausschuss
über beunruhigenden Vorfall mit Ex-Staatsschützer
12.06.2008, Magdeburg – 141
- Ministerium für Inneres und Sport
Ministerium des Innern - Pressemitteilung Nr.: 141/08
Ministerium des Innern - Pressemitteilung Nr.: 141/08
Magdeburg, den 12. Juni 2008
Hövelmann informiert Untersuchungsausschuss
über beunruhigenden Vorfall mit Ex-Staatsschützer
Innenminister
Holger Hövelmann (SPD) hat heute in Ergänzung seiner Aussage vor dem 10.
Parlamentarischen Untersuchungsausschuss am 26. Mai 2008 den Ausschussvorsitzenden
schriftlich über ein Ereignis informiert, das sich danach ereignete.
Einer
der drei früheren Staatsschutzbeamten, deren Bewertung eines Gesprächs mit dem
damaligen stellvertretenden Dessauer Polizeipräsidenten einer der Auslöser für
den Untersuchungsausschuss war, wurde am 2. Juni 2008 von Polizeikollegen
außerhalb seiner Dienstzeit und seines dienstlichen Zuständigkeitsbereichs in
unmittelbarer Nähe des privaten Wohngrundstücks von Minister Hövelmann in
Zerbst angetroffen. Seiner Familie erwachse der Eindruck, von dem Beamten
observiert zu werden, schrieb Hövelmann an den Ausschussvorsitzenden.
Als er von der für
ihn zuständigen Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Süd befragt wurde, warum er
sich überhaupt in seiner Freizeit und weitab von seinem eigenen Wohnort vor
Hövelmanns Wohnhaus aufgehalten hatte, konnte der Beamte keinen Grund nennen.
Stattdessen wies der Beamte auf ein in die Bushaltestelle gegenüber von
Hövelmanns Wohnhaus eingeritztes, sechs Zentimeter großes Hakenkreuz auf
bereits stark korrodiertem Untergrund hin, das er telefonisch zur Anzeige
gebracht hatte. Er meinte, man müsse sich fragen, warum weder der Minister noch
sein Personenschutz das Hakenkreuz bemerkten.
Der
Pressesprecher des Innenministeriums, Martin Krems, erklärt dazu: ¿Der Vorfall
ist beunruhigend. Was der Beamte eigentlich vor dem Haus gesucht hat, ist
völlig unklar. Aus Sicht des Innenministeriums droht mit diesem Auftritt im
privaten Umfeld des Ministers und der kuriosen Begründung der ursprüngliche
Versuch, Defizite der Polizeiarbeit aufzuarbeiten und mögliches Fehlverhalten
von Vorgesetzten aufzuklären, in persönlich motivierte Attacken umzuschlagen.¿
Impressum:
Verantwortlich: Martin Krems
Pressestelle
Halberstädter Straße 2 / Am Platz des 17. Juni
39112 Magdeburg
Tel: (0391) 567-5504/-5516/-5517
Fax: (0391) 567-5520
Mail:
Pressestelle@mi.sachsen-anhalt.de
Impressum:Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-AnhaltVerantwortlich:Danilo WeiserPressesprecherHalberstädter Straße 2 / am "Platz des 17. Juni"39112 MagdeburgTel: (0391) 567-5504/-5514/-5516/-5517/-5377Fax: (0391) 567-5520Mail: Pressestelle@mi.sachsen-anhalt.de






