Verkehrsminister Daehre: Schnelles Handeln
der Bundesregierung erforderlich
02.06.2008, Magdeburg – 52
- Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr
Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr - Pressemitteilung Nr.:
052/08
Ministerium für Landesentwicklung
und Verkehr - Pressemitteilung Nr.: 052/08
Magdeburg, den 30. Mai 2008
Verkehrsminister Daehre: Schnelles Handeln
der Bundesregierung erforderlich
Sachsen-Anhalts
Verkehrsminister Dr. Karl-Heinz Daehre hat die Bundesregierung aufgefordert,
sich schnellstens zu dem vor einer Woche mehrheitlich vom Bundesrat
beschlossenen Gesetzentwurf zur Sicherung der Eisenbahninfrastrukturqualität zu
positionieren. ¿Wir sind nicht gegen die Teilprivatisierung der Bahn¿,
bekräftigte Daehre heute in seiner Rede vor dem Deutschen Bundestag in Berlin.
Sie sei ein notwendiger Schritt, um an das für die Sicherung des Schienennetzes
in Deutschland erforderliche Geld zu kommen. Es sei davon auszugehen, dass im
Zuge der Teilprivatisierung zusätzliches privates Kapital zur Verfügung stehen
werde, um den Logistikstandort Deutschland weiter nach vorn zu bringen und
gleichzeitig die Bahn im europäischen Maßstab wettbewerbsfähiger zu machen.
Daehre erinnerte
in seiner Rede ausdrücklich an die Leistungen der Deutschen Bahn AG. Allerdings
müsse den Ländern ein Mitspracherecht eingeräumt werden, um auch ein
attraktives Nahverkehrsangebot zu sichern, mahnte der amtierende Vorsitzende
der Verkehrsministerkonferenz. Die Sorgen der Länder nur zur Kenntnis zu nehmen
reiche hier nicht aus. Deshalb habe Sachsen-Anhalt einen entsprechenden
Gesetzentwurf auf den Weg gebracht, der bereits heute vor einer Woche, die
mehrheitliche Zustimmung des Bundesrates gefunden hat.
Im Kern enthält
der Gesetzentwurf zur Sicherung der Eisenbahninfrastrukturqualität folgende
Grundforderungen:
Sicherstellung von
Bestand und Leistungsfähigkeit des Netzes in der Fläche;
Vermeidung einer
stärkeren Belastung der Länderhaushalte;
Einbeziehung der
Länder in die Verhandlungen über die Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung
(LuFV).
Insbesondere die
Mitsprache der Länder bei der LuFV ist ein zentraler Bestandteil der
Forderungen, Damit soll garantiert werden, dass auch in Zukunft ein attraktiver
öffentlicher Personennahverkehr gewährleistet wird.
Impressum:
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Pressestelle
Turmschanzenstraße 30
39114 Magdeburg
Tel: (0391) 567-7504
Fax: (0391) 567-7509
Mail:
presse@mlv.sachsen-anhalt.de
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