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Landwirtschaftsministerin
Wernicke: Proteste der Milchbauern sind berechtigt/
Forderung nach Einrichtung eines Milchfonds

30.05.2008, Magdeburg – 75

  • Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie

 

 

 

 

 

Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt - Pressemitteilung Nr.:

075/08

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ministerium für Landwirtschaft und

Umwelt - Pressemitteilung Nr.: 075/08

 

 

 

Magdeburg, den 30. Mai 2008

 

 

 

Landwirtschaftsministerin

Wernicke: Proteste der Milchbauern sind berechtigt/

Forderung nach Einrichtung eines Milchfonds

 

 

 

Magdeburg. Landwirtschaftsministerin Petra

Wernicke hat heute in Magdeburg anlässlich des ¿Tages der Milch¿ am ersten Juni

auf die Bedeutung der Milch und der Milchproduktion hingewiesen. ¿Es gibt nur

wenige landwirtschaftliche Produkte, die für unsere Ernährung so wichtig sind

wie die Milch¿, sagte sie. ¿Sie steht nicht nur als Trinkmilch in den Regalen,

sondern ist Ausgangsstoff zahlreicher anderer Lebensmittelprodukte, die wir auf

unseren Esstischen nicht missen wollen.¿ Käse, Joghurt oder Butter gehören für die

meisten Menschen in Deutschland zum täglichen Essen. Es gehe aber nicht nur um

den guten Geschmack, sondern auch um die guten Dinge, die in der Milch

drinsteckten: wichtige Mineralstoffe, Vitamine und Aminosäuren.

 

 

 

¿Der diesjährige Tag der Milch

steht ganz im Zeichen der Proteste der  Milchbauern gegen ruinöse Preise. Sie

haben meine volle Unterstützung, wenn sie auf ihre Situation aufmerksam machen.

Die Milchbauern sind die letzten, die von einer positiven Marktentwicklung

profitieren und sie leiden als erste, wenn der Markt die Preise nach unten

zieht. Das wichtigste Glied in der Milchkette ist auch das am leichtesten zu

verletzende.¿ Deshalb sei es nachvollziehbar, wenn die Bauern sich nun wehrten.

 

 

 

 

Die Ministerin fordert von der EU

die Einrichtung eines Milchfonds aus eingesparten Mitteln im EU-Haushalt im

Milchbereich. ¿Die Milchbauern brauchen Unterstützung, wenn sie überleben

sollen.¿ Die Landwirtschaftsministerin hat das Thema auf die Agenda der

Sonderagrarministerkonferenz am kommenden Montag setzen lassen.

 

 

 

 

 

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