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Wernicke: Der Kleingarten hat
Zukunft

27.05.2008, Magdeburg – 68

  • Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie

 

 

 

 

 

Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt - Pressemitteilung Nr.:

068/08

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ministerium für Landwirtschaft und

Umwelt - Pressemitteilung Nr.: 068/08

 

 

 

Magdeburg, den 25. Mai 2008

 

 

 

Wernicke: Der Kleingarten hat

Zukunft

 

 

 

 

 

Staßfurt. Trotz wachsender Zahl leerstehender Kleingärten in

Sachsen-Anhalt ist der Kleingarten nach  Auffassung von  Landwirtschafts- und

Umweltministerin Petra Wernicke  kein Auslaufmodell.  Auf dem Verbandstag der

Gartenfreunde Sachsen-Anhalt .V. am Sonntag (24.Mai) in Staßfurt sagte sie, das

kleine Grüne profiliere sich nun nicht mehr wie vor der Wende hauptsächlich als

Obst- und Gemüselieferant, sondern sei heute darüber hinaus Biotop,

Begegnungsstätte und Erholungsort. Wernicke: ¿Damit hat der Kleingarten starke

Argumente  im harten Konkurrenzkampf der Freizeitaktivitäten. Und die hervorragende

ehrenamtliche Arbeit, die im Verband geleistet wird, tut viel dafür, diese

Argumente zum Tragen zu bringen.¿

 

In

Sachsen-Anhalt sei jedoch ein Rückgang am Bedarf an Kleingärten zu verzeichnen.

Von den rund 123.000 Parzellen in Sachsen-Anhalt würden derzeit etwa 11.000

nicht mehr genutzt, Zahl steigend. Die Ministerin sieht hier auch eine

Anpassung an die Verhältnisse in den westlichen Bundesländern. So hat die Stadt

Magdeburg mit ihren 230.000 Einwohnern mehr als 15.700 Kleingärten,

Braunschweig dagegen bei 250.000 Einwohnern nur 8.000 Parzellen.

 

Wernicke

lobte den Landesgartenverband für seine Anstrengungen, Lösungen für den Rückbau

leerstehender Kleingartenparzellen zu finden. So entstünden auf diesen Flächen

öffentliche Grünflächen, Spielplätze oder Öko- und Schulgärten. Doch reiche

dies angesichts der Größe der  nicht mehr bewirtschafteten Kleingartenflächen

nicht mehr aus. Die Ministerin bedauerte die bisher nur sehr zögerliche Bildung

von Kleingartenbeiräten in den Kommunen. Die Kreisverbände hätten in

Zusammenarbeit mit den Kommunen die besten Chancen, auf regionale und lokale

Besonderheiten einzugehen und so tragfähige Lösungen zu finden.

 

Wernicke

sagte dem Landesgartenverband die Unterstützung der Landesregierung zu. Eine

Arbeitsgruppe aus Vertretern der Ministerien für Landwirtschaft und

Landesentwicklung und Verkehr, dem Landesverband der Gartenfreunde und des

Städte- und Gemeindebundes werde nach Lösungswegen für Modellprojekte suchen.

Sie warnte aber vor überzogenen Hoffnungen: ¿Es wird keine kurzfristige und

einheitliche Lösung geben können¿.

 

 

 

 

 

 

 

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