Neubau von Schwersodaanlage und
Müllheizkraftwerk
Minister Haseloff weiht Millioneninvestitionen ein: Mehr als 100 neue
Arbeitsplätze in Staßfurt
26.05.2008, Magdeburg – 98
- Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung
Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 098/08
Ministerium für Wirtschaft und
Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 098/08
Magdeburg, den 23. Mai 2008
Neubau von Schwersodaanlage und
Müllheizkraftwerk
Minister Haseloff weiht Millioneninvestitionen ein: Mehr als 100 neue
Arbeitsplätze in Staßfurt
Wirtschaftsminister Dr. Reiner
Haseloff hat heute in Staßfurt gleich zwei Millioneninvestitionen eingeweiht.
Im Beisein des polnischen Botschafters, Dr. Marek Prawda, gab Haseloff den
offiziellen Startschuss für die Inbetriebnahme der neuen Schwersodaanlage des
Sodawerkes sowie der thermischen Abfallverwertungsanlage der Energie- und
Verwertungszentrale Anhalt (EVZA). ¿Mit Stillstand beginnt der Rückschritt ¿ in
kaum einen Bereich gilt dies so wie in der Wirtschaft. Wer sich auf Erreichtem
ausruht, ist schon von der Konkurrenz überholt¿, sagte der Wirtschaftsminister
und fügte hinzu: ¿Deshalb freue ich mich, dass der Standort Staßfurt nicht
stillsteht. Die Investitionen der vergangenen Jahre haben die
Wettbewerbsfähigkeit des Sodawerkes sukzessive erhöht. Und mit der EVZA konnte
ein weiteres zukunftsorientiertes Unternehmen auf dem Werksgelände angesiedelt
werden.¿
Durch die neue Schwersodaanlage
steigt die Produktion um ein Drittel auf jährlich 600.000 Tonnen. Dafür
investierte das Sodawerk Staßfurt, seit Ende vergangenen Jahres Teil des
polnischen Chemiekonzerns CIECH, rund 40 Millionen Euro, 50 neue Arbeitsplätze
sind entstanden. Möglich macht die Steigerung der Produktion auch die in
unmittelbarer Nachbarschaft entstandene Abfallverwertungsanlage der EVZA. Sie
liefert die bei der Müllverbrennung jährlich entstehenden 360.000
Megawattstunden Dampf direkt ans Sodawerk. Zusätzlich werden bis zu 63.000
Megawattstunden Strom ins Netz eingespeist. ¿Die Einsparung fossiler
Energieträger wie Kohle und Erdöl sowie die damit verbundene Reduzierung von
CO2-Emissionen machen die thermische Abfallverwertungsanlage ¿ die
entsprechende Auslastung vorausgesetzt ¿ zu einer zukunftsweisenden
Investition¿, sagte der Wirtschaftsminister. Für rund 150 Millionen Euro war
die Anlage in den vergangenen zweieinhalb Jahren errichtet worden. 50 Menschen
finden dort einen Arbeitsplatz, weitere 50 bis 60 Arbeitsplätze sollen
mittelbar entstehen.
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