Menu
menu

Innenstaatssekretär Rüdiger Erben bei der
Delegiertenversammlung des Landesfeuerwehrverbandes:

25.04.2008, Magdeburg – 89

  • Ministerium für Inneres und Sport

 

 

 

 

 

 

 

 

Ministerium des Innern - Pressemitteilung Nr.: 089/08

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ministerium des Innern -

Pressemitteilung Nr.: 089/08

 

 

 

Magdeburg, den 25. April 2008

 

 

 

 

 

Innenstaatssekretär Rüdiger Erben bei der

Delegiertenversammlung des Landesfeuerwehrverbandes:

 

¿Feuerwehren in Sachsen-Anhalt haben eine

Zukunft¿

 

 

 

Sperrfrist: Sonnabend, 26. April 2008,

10:00 Uhr

 

 

 

Innenstaatssekretär Rüdiger Erben (SPD) nahm

am Samstag, 26. April 2008, an der Landesdelegiertenversammlung des

Landesfeuerwehrverbandes Sachsen-Anhalt e.V. teil. In seiner Ansprache würdigte

er den zumeist in ehrenamtlichem Engagement erbrachten persönlichen Einsatz der

Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen sowie der Berufs- und

Werkfeuerwehren.

 

Vor dem Hintergrund des jüngst in Berlin durchgeführten bun­desweiten

Feuerwehrkongresses unter dem Motto ¿Mut zur Zukunft¿ zog Erben ein positives

Resümee: ¿Die Feuerwehren in Sachsen-Anhalt haben eine Zukunft! Diese muss aber

in  erster Linie vor Ort in den

Gemeinden gestaltet werden. Die nachhaltige Sicherung der Leistungsfähigkeit

unserer Feuerwehren hängt dabei von zwei wesentlichen Komponenten ab ¿ zum

einen von der materiell-technischen Basis und zum anderen von dem persönlichen

Engagement vorwiegend freiwilliger Einsatzkräfte.¿

 

Erben wies auf die aktuellen Zahlen zur Einsatzbereitschaft der Freiwilligen

Feuerwehren in Sachsen-Anhalt hin, wonach die demografische Entwicklung auch in

den Feuerwehren deutliche Spuren hinterlässt:

 

· Die Zahl der Mitglieder im

Einsatzdienst hat sich zum 31.12.2007 auf 37.924 verringert (minus 4.916

Mitglieder gegenüber dem Jahr 1995).

 

· Von den gegenwärtig 1.688

Freiwilligen Feuerwehren sind 543 ständig einsatzbereit (1995: 517).

 

· Die Zahl der Mitglieder in den

Jugendfeuerwehren - als nahezu einzige Quelle der Nachwuchsgewinnung - hat sich

von 15.199 (Jahr 1999) auf 8.579 (Stand 31.12.2007) verringert; minus 6.620

Mitglieder.

 

Erben: ¿Frauen im

Einsatzdienst und funktionierende Jugendfeuerwehren sind Schlüsselfaktoren für

den Erfolg. Die Erfahrung in Sachsen-Anhalt zeigt ganz deutlich, dass wir in

den Wehren, in denen 20 Prozent oder mehr der Mitglieder Frauen sind und die

Jugendarbeit funktioniert, keine Probleme mit der Einsatz­bereitschaft haben.

Das sollte allen für den Brandschutz Verantwortlichen zu denken geben.¿

 

Erben sicherte zu, dass das Land Sachsen-Anhalt, wie in den Vorjahren auch, die

Kommunen bei der Bewältigung der verantwortungsvollen Pflichtaufgabe des

Brandschutzes nach Kräften unterstützen wird. Gleichzeitig betonte er die

existenzielle Bedeutung der aktiven Mitgliedergewinnung und der

Nachwuchsarbeit. ¿Die Feuerwehren müssen sich den eigenen Nachwuchs selbst

sichern. Dies bildet die wichtigste Grundlage für die Aufrechterhaltung einer

funktionsfähigen Feuerwehr.¿

 

Die Tatsache, dass bereits in einigen Freiwilligen Feuerwehren funktionierende

Kinderfeuerwehren erfolgreich aufgebaut worden sind, stimmte Erben

zuversichtlich, und er appellierte an die Delegierten diesem Beispiel zu

folgen.

 

 

 

 

 

Impressum:

 

Verantwortlich: Martin Krems

Pressestelle

Halberstädter Straße 2 / Am Platz des 17. Juni

39112  Magdeburg

Tel: (0391) 567-5504/5516/5517

Fax: (0391) 567-5519

Mail:

pressestelle@mi.sachsen-anhalt.de

 

 

 

 

 

 

 

Impressum:Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-AnhaltVerantwortlich:Danilo WeiserPressesprecherHalberstädter Straße 2 / am "Platz des 17. Juni"39112 MagdeburgTel: (0391) 567-5504/-5514/-5516/-5517/-5377Fax: (0391) 567-5520Mail: Pressestelle@mi.sachsen-anhalt.de