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Haseloff auf der Sitzung der
Chemie-Expertengruppe in Brüssel:
?Chemieindustrie-Logistik in Mittel- und Osteuropa muss besser aufeinander
abgestimmt werden?

22.04.2008, Magdeburg – 73

  • Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung

 

 

 

 

 

Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 073/08

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ministerium für Wirtschaft und

Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 073/08

 

 

 

Magdeburg, den 18. April 2008

 

 

 

Haseloff auf der Sitzung der

Chemie-Expertengruppe in Brüssel:

¿Chemieindustrie-Logistik in Mittel- und Osteuropa muss besser aufeinander

abgestimmt werden¿

 

 

 

 

 

Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff hat heute

in Brüssel an der 3. Sitzung der Hochrangigen Expertengruppe zur Sicherung der

Wettbewerbsfähigkeit der Chemieindustrie (HLG) teilgenommen. Der Minister war

am 23. Juni 2007 durch den Vizepräsidenten der EU-Kommission, Günter Verheugen,

als Präsident des Europäischen Netzwerks der Chemieregionen (ECRN) in diese

Hochrangige Expertengruppe berufen worden.

 

 

 

Haseloff griff auf Sitzung zwei Themen auf, die die

mitteldeutsche Chemieindustrie in Besonderem betreffen:

 

o

Chemielogistik; Entwicklung von

Stoffverbünden,

 

o

Positionierung zur EU-Energie-

und Klimaschutzpolitik unter besonderer Berücksichtigung der Interessen der

energieintensiven Industrien, wie der chemischen Industrie.

 

 

 

Zum Thema ¿Chemielogistik¿ stellte Haseloff fest:

¿Die traditionelle Standortverteilung und nicht vorhandenen

West-Ost-Verbindungsmöglichkeiten stellen für die Chemische Industrie Mittel-

und Osteuropas ein wesentliches Entwicklungshemmnis dar. Die Initiative des

ECRN, mit Deutschland, Tschechien und Polen eine gemeinsame Strategie zur

Chemielogistik zu entwickeln, ist deshalb sehr begrüßen.¿ Die Initiative hat

u.a. zum Ziel, im Zusammenwirken von Chemieunternehmen, Chemieregionen und den

betroffenen Mitgliedstaaten die Infrastrukturentwicklung im Bereich Logistik

(z.B. Logistikzentren für den kombinierten Verkehr) in den betroffenen Ländern

besser aufeinander abzustimmen und grenzüberschreitende Projekte, wie

beispielsweise Pipelines zur Verbindung von Rohstoff- und Produktionsstandorten

zu entwickeln.

 

 

 

Zum Thema ¿Positionierung zur EU-Energie- und

Klimaschutzpolitik¿ forderte Haseloff: ¿Die Chemieindustrie und auch die

Chemieregionen benötigen schnellstmöglich verlässliche Regelungen für die

künftige Behandlung energieintensiver Industrien, um so die notwendige

Rechtssicherheit für weitere Investitionen zu haben. Hier muss in den kommenden

Monaten ein konkreter Vorschlag mit allen Beteiligten erörtert und bis Ende des

Jahres umgesetzt werden.¿

 

 

 

Zu den Mitgliedern der HLG gehören die

EU-Kommissare Verheugen (Industrie), Andris Piebalgs (Energie), Stavros Dimas

(Umwelt) und Janez Potoznic (Forschung), Vertreter verschiedener

Mitgliedstaaten (z.B. Bundeswirtschaftsminister Michael Glos), europäischer

Dachverbände der chemischen Industrie bzw. der Gewerkschaften sowie großer

europäischer Chemieunternehmen. Als inhaltliche Schwerpunktthemen für die

Arbeit der HLG wurden benannt:

 

o

Zugang zu Energie,

 

o

Qualität der Logistik in

Europa,

 

o

Ausbau der Infrastrukturen,

 

o

Akzeptanz für Innovation und

neue Produkte,

 

o

Entwicklung der

Forschungsausgaben und der Humanressourcen,

 

o

Verlässlichkeit der

gesetzlichen Rahmenbedingungen.

 

 

 

Hierzu wurden

jeweils temporäre Arbeitsgruppen eingerichtet.

 

 

 

 

 

Impressum:

 

Ministerium für Wirtschaft und Arbeit

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Hasselbachstr. 4

39104 Magdeburg

Tel: (0391) 567 - 43 16

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Mail:

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