BA-Chef Weise zu Besuch /
Haseloff stellt neues Internetportal vor
PFIFF soll Fachkräfte aus ganz Deutschland nach Sachsen-Anhalt lotsen
16.04.2008, Magdeburg – 71
- Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung
Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 071/08
Ministerium für Wirtschaft und
Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 071/08
Magdeburg, den 16. April 2008
BA-Chef Weise zu Besuch /
Haseloff stellt neues Internetportal vor
PFIFF soll Fachkräfte aus ganz Deutschland nach Sachsen-Anhalt lotsen
Der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-J. Weise, hat
heute Ministerpräsident Prof. Wolfgang Böhmer und Wirtschaftsminister Dr.
Reiner Haseloff in Magdeburg besucht, um aktuelle arbeitsmarktpolitische Fragen
zu erörtern. Begleitet wurde er vom Geschäftsführer der Regionaldirektion
Sachsen-Anhalt-Thüringen der BA, Max-Volker Dähne. Themen waren u.a. die Fortsetzung
des Projektes Bürgerarbeit an den derzeitigen Standorten, die Möglichkeit der
Umsetzung der Kooperativen Jobzentren in Sachsen-Anhalt und das Programm BRAFO ¿ B erufsauswahl R ichtig A ngehen F rühzeitig
O rientieren. Sehr ausführlich wurde auch über die Sicherung des
Fachkräftebedarfs von Unternehmen in Sachsen-Anhalt gesprochen. Die
Gesprächspartner waren sich darüber einig, dass die Verfügbarkeit von geeigneten
Arbeitskräften entscheidend für die Ansiedlung von Unternehmen in
Sachsen-Anhalt sei. Die enge Zusammenarbeit zwischen BA und Land in dieser
Frage müsse deshalb verstärkt fortgesetzt werden.
Haseloff gab in diesem Zusammenhang den Start des
Internetauftritts ¿Portal für interessierte und flexible Fachkräfte (PFIFF)¿
bekannt. Dieses Fachkräfte-Informationsportal setzt die erfolgreiche Arbeit des
Projekts JuKaM ¿Junge Karriere Mitteldeutschland¿ fort, das vor vier Jahren
gestartet wurde und zum 31. März 2008 ausgelaufen ist. Projektträger für PFIFF
ist das Bildungswerk der Wirtschaft Sachsen-Anhalt e. V., das sich bei einer
europaweiten Ausschreibung durchsetzen konnte. In Kooperation mit dem isw
Gesellschaft für wissenschaftliche Beratung und Dienstleistung mbH Halle
sichert der neue Träger eine ergebnisorientierte Arbeit für die nächsten drei
Jahre. ¿Insbesondere kleine Unternehmen haben im Wettbewerb um qualifizierte
Arbeitskräfte erhebliche Probleme. Aber die Zukunft des Unternehmens steht und
fällt mit der Qualität des Personals¿, sagte Haseloff. ¿PFIFF ist ein weiteres
Angebot zur langfristigen, nachhaltigen Fachkräfte-Sicherung auch in diesen
kleinen Firmen. Wir bieten ein Netz von Unterstützungs- und Fördermöglichkeiten,
und der Lotse für die Firmen ist PFIFF¿, so der Minister weiter.
PFIFF zielt auf die Sicherung von Fachkräften für
Sachsen-Anhalts Unternehmen. Angesprochen werden bundesweit potenzielle
Fachkräfte, die sich in einer beruflichen Aus- und Weiterbildung oder in einer
Hoch- und Fachschulausbildung befinden, sowie gut ausgebildete Arbeitnehmer in
anderen Bundesländern, die gern in ihre Heimatregion Sachsen-Anhalt
zurückkehren würden. PFIFF ist auch ein Informations- und Vermittlungsportal
für gut ausgebildete Fachkräfte, die Arbeit suchen, und für Unternehmen, die
dringend Fachkräfte benötigen.
Unternehmen, die Fachkräfte suchen, können den
Internetauftritt www.pfiff-sachsen-anhalt.de
sowie Newsletter nutzen, um ihre Firma zu präsentieren. Online-Bewerbungen von
Pendlern, Rückkehrwilligen und qualifizierten Arbeitsuchenden, die zurzeit
arbeitslos sind oder sich beruflich verändern möchten, werden in einer
Datenbank registriert, auf die auch Firmen zugreifen können. Von Montag bis
Samstag, 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr, informiert eine Fachkräfte-Hotline (0800 ¿
6630066) über Vermittlungschancen und Vermittlungswege.
PFIFF verspricht eine enge Zusammenarbeit und
Vernetzung mit Hochschulen und Universitäten, Kammern, Verbänden,
Wirtschaftsförderern, Berufsbildenden Schulen und Arbeitsmarkt-Projekten zur
Personalentwicklung und Fachkräftegewinnung. Für das nächste Vierteljahr
kündigte Haseloff 17 weitere Projekte im Bereich Personal- und
Organisationsentwicklung an. Sie sind einerseits branchenspezifisch
ausgerichtet, andererseits sind sie zielgruppenorientiert, zum Beispiel für
Techniker/Ingenieure oder für ältere Arbeitnehmer.
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