Hövelmann: ?Ein Beitrag des Landes für ein
friedliches Miteinander von Deutschen und Ausländern vor Ort?
Innenministerium fördert Integrationsarbeit der Landkreise und kreisfreien
Städte mit 1,21 Millionen Euro im Doppelhaushalt 2008/09
14.04.2008, Magdeburg – 81
- Ministerium für Inneres und Sport
Ministerium des Innern - Pressemitteilung Nr.: 081/08
Ministerium des Innern - Pressemitteilung Nr.: 081/08
Magdeburg, den 14. April 2008
Hövelmann: ¿Ein Beitrag des Landes für ein
friedliches Miteinander von Deutschen und Ausländern vor Ort¿
Innenministerium fördert Integrationsarbeit der Landkreise und kreisfreien
Städte mit 1,21 Millionen Euro im Doppelhaushalt 2008/09
¿Wie
gut Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kultur und Religion miteinander leben,
entscheidet sich vor Ort. In den Kommunen müssen die Integrationsangebote
bereit gestellt werden, die Migrantinnen und Migranten brauchen, um einen
gleichberechtigten Platz in der Gesellschaft zu finden. Dazu wollen wir einen
weiteren Beitrag leisten.¿ Das erklärte Innenminister Holger Hövelmann (SPD)
heute vor der Presse in Magdeburg bei der Vorstellung einer neuen Richtlinie
zur Förderung der kommunalen Integrationsarbeit. Das Innenministerium unterstützt
damit den Aufbau von Koordinierungsstellen in den Landkreisen und kreisfreien
Städten, die sich insbesondere dem Aufbau von kommunalen Integrationsnetzwerken
und der Koordination der Integrationsangebote widmen sollen. Landkreise und
kreisfreie Städte, die bereits Koordinierungsstellen eingerichtet haben,
können auch für andere Maßnahmen eine Förderung erhalten, die der Verbesserung
der kommunalen Integrationsarbeit dienen.
Das
Land stellt dafür zunächst in diesem und im kommenden Jahr jeweils 610.000 Euro
im Landeshaushalt zur Verfügung. Hövelmann: ¿Die Landkreise und kreisfreien
Städte in Sachsen-Anhalt sind auf dem Gebiet der Integration bereits in
vielfältiger Weise mit großem Engagement tätig. Mit der neuen Richtlinie wollen
wir ihnen dabei helfen, ihre Integrationsarbeit weiter zu verbessern.¿
Hövelmann
betonte, da Integration eine Querschnittsaufgabe sei, seien auch auf der
kommunalen Ebene zahlreiche unterschiedliche Akteure mit ihr befasst. In den
Verwaltungen seien so unterschiedliche Stellen wie Ausländer-, Sozial-, Schul-,
Jugend- und Stadtplanungsämter von Integrationsfragen berührt. ¿Ich plädiere
deshalb dafür, dass die Einrichtung der Koordinierungsstellen dafür genutzt
wird, Integration als ressortübergreifende Aufgabe in der Kommunalverwaltung zu
verankern¿, erklärte der Minister. Diesen Wunsch habe er auch in einem persönlichen
Schreiben an die Landräte und die Oberbürgermeister der kreisfreien Städte zum
Ausdruck gebracht.
¿Die
neue Förderrichtlinie ist ein innovatives Instrument, mit dem wir uns auch im
Ländervergleich sehen lassen können¿, so Hövelmann. ¿Integration ist für alle
Länder heute ein gesellschaftspolitisches Schlüsselprojekt. Ihr Gelingen
entscheidet mit darüber, ob unsere Gesellschaft lebenswert, demokratisch und gewaltfrei
ist.¿
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