15. Wittenberger Gespräch
Ministerpräsident Böhmer: Sachsen-Anhalt ist guter Standort für Kultur- und
Kreativwirtschaft
28.03.2008, Magdeburg – 132
- Staatskanzlei und Ministerium für Kultur
Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 132/08
Staatskanzlei - Pressemitteilung
Nr.: 132/08
Magdeburg, den 28. März 2008
15. Wittenberger Gespräch
Ministerpräsident Böhmer: Sachsen-Anhalt ist guter Standort für Kultur- und
Kreativwirtschaft
¿Sachsen-Anhalt ist ein guter Standort für die Kultur- und
Kreativwirtschaft.¿ Das sagte Ministerpräsident Prof. Dr. Wolfgang Böhmer heute
in Lutherstadt Wittenberg bei der Eröffnung des 15. Wittenberger Gesprächs.
Kultur- und Medienfachleute diskutieren bei der zweitägigen Veranstaltung das
Thema ¿Neue Ideen, neue Medien, neue Branchen ¿ Kreativität als Wirtschaftsfaktor¿.
¿Die Kulturwirtschaft stellt in Sachsen-Anhalt die weitaus
größte Zahl an Firmen. In 2.460 Unternehmen der Branche sind 12.300 Personen beschäftigt,
fast so viele wie in der Chemieindustrie¿, betonte Böhmer. Der
Ministerpräsident bezog sich auf den 2006 erschienenen Kulturwirtschaftsbericht
Sachsen-Anhalts.
Beispielhaft nannte Böhmer die Medienwirtschaft in Halle.
In nur zehn Jahren hätten sich Sachsen-Anhalt und besonders Halle zu einem interessanten
Medienstandort entwickelt. 2.000 Beschäftigte seien heute bereits im
Mediensektor Halles tätig. Starke Impulse erhalte diese Entwicklung durch das
Mitteldeutsche Multimediazentrum. Auch die Mitteldeutsche Medienförderung (MDM)
leiste einen wichtigen Beitrag. ¿Der Mitteleinsatz zahlt sich aus. Ein Euro
Filmförderung löst in der Region einen doppelt so hohen wirtschaftlichen Effekt
aus¿, unterstrich der Regierungschef.
Die positive Entwicklung der Kreativwirtschaft in
Sachsen-Anhalt sei kein Zufall: ¿Unsere Region ist schon seit vielen
Jahrhunderten verbunden mit innovativem Geist und Kreativität. So hat Luther
von Wittenberg aus die Welt verändert. Fürst Franz von Anhalt-Dessau setzte im
Zeitalter der Aufklärung wichtige Reformen um und schuf das wunderschöne Wörlitzer
Gartenreich. Später begann die Industrialisierung in Deutschland hier in
Mitteldeutschland¿, so der Regierungschef.
Hintergrund:
Zur ¿Kulturwirtschaft¿ zählen Musik- und
Theaterwirtschaft, Verlagswesen, Kunstmarkt, Film, Rundfunk, Architektur und
Design. Der umfassendere Begriff ¿Kreativwirtschaft¿ bezieht Werbung und die
Software-Branche mit ein.
Impressum:
Staatskanzlei des Landes
Sachsen-Anhalt
Pressestelle
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39104 Magdeburg
Tel: (0391) 567-6666
Fax: (0391) 567-6667
Mail:
staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de
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