Ministerpräsident Böhmer: 2007
war wirtschaftlich ein gutes Jahr für Sachsen-Anhalt
27.03.2008, Magdeburg – 134
- Staatskanzlei und Ministerium für Kultur
Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 134/08
Staatskanzlei - Pressemitteilung
Nr.: 134/08
Magdeburg, den 27. März 2008
Ministerpräsident Böhmer: 2007
war wirtschaftlich ein gutes Jahr für Sachsen-Anhalt
¿Die Wirtschaftsentwicklung in Sachsen-Anhalt war auch
2007 positiv. Vor allem die Dynamik in der Industrie ist ermutigend. Den Durchbruch
in kürzester Zeit können wir nicht erwarten. Aber wir sind auf einem richtigen
Weg und wollen ihn erfolgreich fortsetzen. Deshalb setzen wir weiter auf eine
Strategie der kleinen Schritte.¿ Das sagte Ministerpräsident Prof. Dr. Wolfgang
Böhmer heute in Magdeburg. Böhmer bezog sich in seiner Analyse auf die zuvor
vom Statistischen Landesamt veröffentlichen Zahlen für Sachsen-Anhalt 2007.
Als besonders erfreulich bezeichnete der Regierungschef
die Entwicklung im verarbeitenden Gewerbe. Erneut konnte hier ein kräftiges
Wachstum erzielt werden. Der Zuwachs der Bruttowertschöpfung gegenüber dem
Vorjahr betrug preisbereinigt 12,1%. Das ist die zweithöchste Zunahme unter
allen Bundesländern. Bundesweit nahm die Wertschöpfung im verarbeitenden
Gewerbe um 6,3% und in den neuen Bundesländern (ohne Berlin) um 11,2% zu.
Als weiteres Beispiel hob Böhmer den Anstieg der
Arbeitsproduktivität hervor. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt je
Erwerbstätigen stieg 2007 gegenüber dem Vorjahr in Sachsen-Anhalt um 1,0% und
lag damit über dem Bundesdurchschnitt (0,8%) und dem der neuen Bundesländer
ohne Berlin (0,7%).
Insgesamt wuchs das Bruttoinlandsprodukt in Sachsen-Anhalt
2007 um 2,1%. Es lag damit knapp unter dem Durchschnitt der neuen Bundesländer
(2,2%). Ursächlich für dieses ¿verhaltene Ergebnis¿ ist vor allem die
wirtschaftliche Entwicklung im Bereich der privaten und öffentlichen
Dienstleister. Sie machen einen Anteil von über einem Viertel an der Gesamtwirtschaft
Sachsen-Anhalts aus. In diesem Wirtschaftsbereich verringerte sich die
Wertschöpfung um 2,3%. ¿Hier schlägt der von der öffentlichen Hand gewollte und
umgesetzte Stellenabbau durch¿, so Böhmer.
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staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de
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