Präsident zum Arbeitsbesuch beid
er Firma Nani Verladetechnik in Eilsleben
20.03.2008, Halle (Saale) – 26
- Landesverwaltungsamt
Landesverwaltungsamt - Pressemitteilung Nr.: 026/08
Landesverwaltungsamt -
Pressemitteilung Nr.: 026/08
Halle, den 17. März 2008
Präsident zum Arbeitsbesuch beid
er Firma Nani Verladetechnik in Eilsleben
Mit
einem Besuch bei der Firma Nani Verladetechnik GmbH & Co. KG in Eilsleben, (Landkreis
Börde) setzte heute der Präsident des Landesverwaltungsamtes, Thomas Leimbach,
die in der Vergangenheit begonnenen Unternehmensgespräche ¿Verwaltung und
Wirtschaft im Gespräch vor Ort¿ fort.
Im
Herbst 2006 bereiste Präsident Leimbach mit seinen Mitarbeiter/innen alle
Landkreise und konnte so direkt mit den dort ansässigen Firmen konkrete
Probleme erörtern. 2007 fand dies seine Fortsetzung in Form von
Arbeitsbesuchen, die nun auch 2008 weiter geführt werden.
Die Firma Nani
Verladetechnik GmbH & Co. KG wurde 1993 mit 37 Mitarbeitern gegründet. Heute
hat das Unternehmen 98 Mitarbeiter. Das Unternehmen ist spezialisiert auf die
Entwicklung, Herstellung, Montage und Wartung von Verladetechnik. Hierzu
gehören insbesondere Überladebrücken, Tore, Torabdichtungen, Hubtische und
Thermoschleusen.
Dabei setzt es auf
Qualität, Zuverlässigkeit sowie die besondere Funktionalität seiner Produkte.
Zu den Hauptkunden gehören z. B. Unternehmen der Automobil-, Chemie- sowie Elektroindustrie.
In dem angeregten Gespräch
des Präsidenten mit einem der beiden Geschäftsführer und Gesellschafter der
Firma, Herrn Hans-Joachim Grunewald, ging es vor allem um problematische Punkte
aus Sicht des Unternehmens.
Neben gestiegenen Preisen,
beispielsweise für Stahl oder Energie, ist es vor allem der Fachkräftemangel,
der der Firma Sorge bereitet.
Hier hat das Unternehmen
gute Erfahrungen bei der Kooperation mit Hochschulen gemacht. Das betrifft zum
einen die Diplomanden, denen in der Firma eine berufliche Perspektive geboten
wird, zum anderen aber auch ganz praktische Fragen der täglichen Arbeit, indem
z. B. hochwertige Messtechnik gemeinsam genutzt wird.
Noch keine Lösung hat das
Unternehmen bei den fehlenden Facharbeitern gefunden. So sucht die Firma seit
ca. einem Jahr Konstrukteure, Schweißer, Elektriker und Lackierer. Nicht zu
unterschätzen beim ausbleibenden Erfolg ist sicher die Konkurrenz durch
Großunternehmen in der näheren Umgebung.
Präsident Leimbach
versprach Unterstützung durch das Landesverwaltungsamt dort, wo es möglich ist.
Dabei könne man auf positive Erfahrungen in der Vergangenheit zurückgreifen. Er
empfahl aber auch, verstärkt eigene Reserven zu erschließen. So hat er im
Verlaufe seiner bisherigen Unternehmensbesuche öfter die Erfahrung gemacht,
dass die eigenen Mitarbeiter die besten ¿Werbeträger¿ sind: ¿Wenn die eigene
Belegschaft im Bekanntenkreis, beispielsweise bei ehemaligen Studien- oder
Ausbildungskollegen Werbung für die Firma macht, hat das manchem Unternehmen
schon wertvollen Arbeitskräftezuwachs gebracht¿, so Thomas Leimbach. Aber es
könne durchaus auch erfolgversprechend sein, sich neue Regionen, beispielsweise
im Harzer Raum zur Mitarbeiterwerbung zu erschließen.
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