Haseloff überreicht Hinweisschild
mit Romanik-Logo
Burg Wanzleben offiziell in das Projekt ?Straße der Romanik? aufgenommen
17.03.2008, Magdeburg – 49
- Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung
Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 049/08
Ministerium für Wirtschaft und
Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 049/08
Magdeburg, den 17. März 2008
Haseloff überreicht Hinweisschild
mit Romanik-Logo
Burg Wanzleben offiziell in das Projekt ¿Straße der Romanik¿ aufgenommen
Die Burg Wanzleben (Landkreis Börde) ist heute offiziell
in das Projekt ¿Straße der Romanik¿ aufgenommen worden. Wirtschaftsminister Dr.
Reiner Haseloff übergab das Hinweisschild mit dem Romanik-Logo an Dr.
Friedrich-Wilhelm Kühne und Daniel Kühne, Inhaber und Geschäftsführer des
Hotels Burg Wanzleben. Die Aufnahme der Burg erfolgt im Zuge der 2007 beschlossenen
Erweiterung der ¿Straße der Romanik¿ um insgesamt acht weitere Bauwerke (Stadtkirche
St. Marien Freyburg, Ägidienkurie Naumburg, Klosterkirche, Chor und Krypta Schloss
Goseck, Burg und Schlosskapelle Seeburg, Backsteinkirche Beuster, Kloster St.
Marien zu Helfta Lutherstadt Eisleben, Eulenspiegelturm des Bernburger
Schlosses, Burg Wanzleben).
Haseloff sagte bei der Übergabe des
Hinweisschildes: ¿Mit der Aufnahme der Burg Wanzleben in die ,Straße der
Romanik¿ wird die Route, die schon heute zu den erfolgreichsten deutschen
Themenstraßen zählt, um eine Attraktion reicher. Zudem wird die Nordroute der
Straße weiter gestärkt.¿
Die Burg Wanzleben, die 968 erstmals erwähnt wurde,
ist eine der größten Flachlandburgen Europas. Sie wurde als Rundburg mit
doppelten Gräben und Wällen angelegt. Der romanische Bergfried aus dem 10.
Jahrhundert ist 30 Meter hoch. Erweiterungen erfolgten 1583. Im 18. und 19.
Jahrhundert wurden Wohnhaus und Wirtschaftsgebäude um- und ausgebaut. Unter den
vielen Gästen der letzten Jahrhunderte waren unter anderem Friedrich der Große und
Kaiser Napoleon Bonaparte, dessen Armeen 1805 in Wanzleben rasteten. 1945
erfolgte die Übernahme der Domäne durch die Rote Armee. Zu DDR-Zeiten waren auf
der Burg bis zur Wende diverse Institutionen untergebracht. 1993 wurde die Burg
von Dr. Friedrich-Wilhelm Kühne, einem Enkel des letzten Amtsrates, erworben,
über die Jahre schrittweise restauriert und in eine Hotelanlage verwandelt.
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