Fachtagung zur
Bodenerosion/Wernicke: Beste Vorsorge ist standortangepasste Bewirtschaftung
20.02.2008, Magdeburg – 21
- Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie
Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt - Pressemitteilung Nr.:
021/08
Ministerium für Landwirtschaft und
Umwelt - Pressemitteilung Nr.: 021/08
Magdeburg, den 20. Februar 2008
Fachtagung zur
Bodenerosion/Wernicke: Beste Vorsorge ist standortangepasste Bewirtschaftung
Halle. Wind und Wasser ¿stehlen¿ den Böden in Deutschland
im Jahr pro Hektar acht bis zehn Tonnen. Demgegenüber stehen aber nur maximal
zwei Tonnen von neu gebildetem Boden. Eine Fachtagung ¿Bodenerosion -
Grundlagen und Handlungsstrategien in Sachsen-Anhalt¿ beschäftigt sich heute in
Halle mit der Entstehung und Vermeidung von Bodenerosion in Sachsen-Anhalt.
Landwirtschafts- und Umweltministerin Petra Wernicke sagte zu Beginn der
Tagung: ¿¿Beste Vorsorge gegen die Bodenerosion ist eine standortangepasste
Bewirtschaftung¿.
Das
Land unterstützt die Anwendung Boden schonender Anbauverfahren durch die
Förderung bei Investitionen für Technik sowie von Mulch- und
Direktsaatverfahren. Im Jahr 2007 betrug die geförderte Fläche 180.000 Hektar.
Das pfluglose Bewirtschaftungsverfahren erfolgt somit bereits auf ca. 35
Prozent der Ackerfläche, so die Ministerin.
Für
Sachsen-Anhalt liege flächendeckend Kartenmaterial zur Kennzeichnung von
erosionsinduzierten diffusen Einträgen in Gewässer vor, so die Ministerin
weiter. Gebiete mit erhöhter Wassererosionsgefahr in Sachsen-Anhalt sind das
Harzvorland und die Lößböden im Bördehügelland.
Simulationsmodelle
sollen in Sachsen-Anhalt helfen, Erosionsschutzmaßnahmen gezielt anzuwenden.
Wernicke:
¿Erosionsschutz ist enorm wichtig. Er ist Voraussetzung dafür, dass Bodenfruchtbarkeit und die
Funktionsfähigkeit des Bodens im Naturhaushalt erhalten bleiben und Gewässer
vor Nährstoffbelastungen geschützt werden. Der wachsende Bedarf an hochwertigen
Nahrungsmitteln und nachwachsenden Rohstoffen braucht gute Böden.¿
An
der Fachtagung nehmen Vertreter der Landwirtschafts-, Wasserwirtschafts- und
Umweltverwaltung, Landwirte und Umweltplaner teil.
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