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Treffen mit EU-Energiekommissar Piebalgs/
Ministerpräsident Böhmer: Sachsen-Anhalt unterstützt EU bei Klimaschutz

13.02.2008, Magdeburg – 69

  • Staatskanzlei und Ministerium für Kultur

 

 

 

 

 

 

 

 

Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 069/08

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Staatskanzlei - Pressemitteilung

Nr.: 069/08

 

 

 

Magdeburg, den 13. Februar 2008

 

 

 

Treffen mit EU-Energiekommissar Piebalgs/

Ministerpräsident Böhmer: Sachsen-Anhalt unterstützt EU bei Klimaschutz

 

¿Sachsen-Anhalt unterstützt die Europäische

Union auf dem Weg zu einem besseren Klimaschutz. Der Anteil der erneuerbaren

Energien wird bei uns stetig erhöht.¿ Das sagte Ministerpräsident Prof. Dr.

Wolfgang Böhmer heute in Magdeburg im Rahmen eines Arbeitsessens mit

EU-Energiekommissar Andris Piebalgs. An dem Essen nahmen auch Umweltministerin

Petra Wernicke, Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff, Europaminister Rainer

Robra sowie Wirtschaftsvertreter teil.

 

¿Der Anteil der erneuerbaren Energien am

Primärenergieverbrauch lag in Sachsen-Anhalt 2007 bei 9,6 Prozent. Das sind 45

Prozent mehr als im Bundesdurchschnitt. Damit sind wir auf gutem Wege, den von

der EU für 2020 vorgegebenen Anteil von 20 Prozent zu erreichen¿, betonte der Ministerpräsident.

 

Die Kohlendioxid-Emissionen im Land seien

seit 1990 um 23 Millionen Tonnen gesenkt worden. 2007 habe es eine erneute

Minderung um über 1,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr gegeben. Pro Kopf erbringe

Sachsen-Anhalt damit eine vier mal so hohe Minderungsleistung wie im Bundesdurchschnitt,

unterstrich Böhmer.

 

¿Diese Vorleistungen müssen anerkannt werden.

Regionen, die erneuerbare Energien frühzeitig ausbauen, dürfen daraus keinen

Nachteil haben. Der bisherige Ansatz der EU zur Verrechnung von Vorleistungen

ist für die Landesregierung nicht nachvollziehbar¿, so Böhmer.

 

Regionen innerhalb von EU-Mitgliedstaaten mit

niedriger Wirtschaftskraft und niedrigem verfügbaren Einkommen dürften nicht

benachteiligt werden, sagte Böhmer. Das Bruttoinlandsprodukt sei deshalb kein

geeigneter Maßstab, um einzelstaatliche Ziele zu definieren. Besser geeignete

Kennzahlen wären die Bruttowertschöpfung pro Arbeitsplatz, das verfügbare

Einkommen pro Einwohner oder die Bevölkerungsdichte.

 

Bei seinem zweitägigen Besuch in

Sachsen-Anhalt will sich der EU-Kommissar über die Rolle regenerativer

Energieträger in Sachsen-Anhalt und die Erfahrungen beim Einsatz europäischer

Mittel zur Förderung von alternativen Energietechnologien informieren. Zu den

Themen gehört auch das neue Energie- und Klimapaket der EU-Kommission.

 

 

 

Impressum:

 

Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt

Pressestelle

Hegelstraße 42

39104 Magdeburg

Tel: (0391) 567-6666

Fax: (0391) 567-6667

Mail: staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de

 

 

 

 

 

 

 

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Mail: staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de