Sachsen-Anhalter wurde Vizepräsident des
Ausschusses der Regionen der EU
13.02.2008, Magdeburg – 68
- Staatskanzlei und Ministerium für Kultur
Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 068/08
Staatskanzlei - Pressemitteilung
Nr.: 068/08
Magdeburg, den 13. Februar 2008
Sachsen-Anhalter wurde Vizepräsident des
Ausschusses der Regionen der EU
Der Staatssekretär für Bundes-
und Europaangelegenheiten der sachsen-anhaltischen Landesregierung, Dr. Michael
Schneider, wurde auf der 73 Plenartagung zum Vizepräsidenten des Ausschusses
der Regionen der Europäischen Union gewählt. Schneider wird damit einer der
einflussreichsten Politiker dieses Gremiums, denn er ist zugleich Mitglied des
Präsidiums und ab 21. Februar Präsident der Fachkommission für Regionalpolitik.
Staatssekretär Schneider
erklärte hierzu: "Der Ausschuss der Regionen spielt im Konzert der
europäischen Institutionen inzwischen eine wichtige Rolle. Er ist das einzige
EU-Gremium, zu dem die europäischen Länder, Regionen und Kommunen einen
direkten Zugang haben. Er wirkt maßgeblich mit bei der Gestaltung europäischer
Regelungen, beispielsweise in den Bereichen Struktur- und Regionalpolitik,
Umweltpolitik, Soziales und Verkehr. Dies sind alles Politikbereiche, in denen
auch das Land Sachsen-Anhalt besondere Interessen hat.¿
Hintergrund:
Der Ausschuss der
Regionen (AdR) ist eine beratende Versammlung, die die lokalen und regionalen
Gebietskörperschaften im institutionellen Gefüge der Europäischen Union
vertritt.
Der AdR wurde 1994
errichtet. Die Verträge legen fest, dass die Kommission und der Rat den
Ausschuss der Regionen in sämtlichen Bereichen, in denen Legislativvorschläge
der EU Auswirkungen auf die regionale und kommunale Ebene haben könnten, um
Stellungnahme ersuchen müssen. Derartige Bereiche sind: wirtschaftlicher und
sozialer Zusammenhalt, transeuropäische Infrastrukturnetze, Gesundheitswesen,
Bildung und Kultur, Beschäftigungspolitik, Sozialpolitik, Umwelt, Berufsbildung
und Verkehr. Sie decken den größten Teil des Tätigkeitsbereichs der EU ab.
Kommission, Rat und
Europäisches Parlament können den AdR überdies in weiteren Bereichen befassen,
wenn ein Legislativvorschlag ihres Erachtens erhebliche regionale oder lokale
Auswirkungen hat. Der AdR kann auch Initiativstellungnahmen abgeben und hat
dadurch die Möglichkeit, Themen auf die Agenda der EU zu setzen.
Impressum:
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Tel: (0391) 567-6666
Fax: (0391) 567-6667
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staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de
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