Hövelmann verurteilt menschenverachtende
Äußerungen zum Tode von Oury Jalloh
12.02.2008, Magdeburg – 26
- Ministerium für Inneres und Sport
Ministerium des Innern - Pressemitteilung Nr.: 026/08
Ministerium des Innern -
Pressemitteilung Nr.: 026/08
Magdeburg, den 12. Februar 2008
Hövelmann verurteilt menschenverachtende
Äußerungen zum Tode von Oury Jalloh
Am
gestrigen Montag wurde im Parlamentarischen Untersuchungsausschuss von einem
der als Zeugen aussagenden ehemaligen Staatsschützer über eine
Führungskräfteberatung in der früheren Polizeidirektion Halle berichtet, bei
der der Tod von Oury Jalloh in einer Gewahrsamszelle der Polizei in Dessau
angesprochen wurde. Dabei fiel von einem der teilnehmenden Beamten der Satz:
¿Schwarze brennen eben mal länger.¿
Der
Vorfall ereignete sich bereits am 10. Februar 2005 und führte zu einem
Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft, das jedoch umgehend eingestellt
wurde. Das anschließende Disziplinarverfahren endete mit einem Verweis für den
Beamten.
¿Für
derartig menschenverachtende Äußerungen darf es in der sachsen-anhaltischen
Polizei keinerlei Toleranz geben¿, erklärte dazu Innenminister Holger
Hövelmann. ¿Ich hätte es begrüßt, wenn man diesen Vorfall schon in der letzten
Legislaturperiode genutzt hätte, um fremdenfeindlichen Einstellungen in der
Polizei offensiv zu begegnen.¿
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