Haseloff auf dem
Unternehmer-Wirtschaftsforum
?Wir müssen den Wissenstransfer zwischen Hochschulen und Unternehmen
intensivieren
31.01.2008, Magdeburg – 15
- Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung
Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 015/08
Ministerium für Wirtschaft und
Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 015/08
Magdeburg, den 30. Januar 2008
Haseloff auf dem
Unternehmer-Wirtschaftsforum
¿Wir müssen den Wissenstransfer zwischen Hochschulen und Unternehmen
intensivieren
Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
und der Allgemeine Arbeitgeberverband der Wirtschaft für Sachsen-Anhalt e.V. haben
heute in Magdeburg ein Unternehmer-Wirtschaftsforum veranstaltet. Ziel der
Veranstaltung war es, für Unternehmer Wege aufzuzeigen, wie sie gut
ausgebildete Fachkräfte im Land halten können. Experten der Berufspädagogik standen
gemeinsam mit Vertretern der Wirtschafts- und Bildungspolitik Unternehmern für
Anfragen zur Verfügung und stellten Lösungsansätze zur Beseitigung des
aktuellen Fachkräftemangels vor. Neben dem Rektor der Otto-von-Guericke-Universität,
Prof. Klaus Erich Pollmann, und dem Projektleiter des Modellversuchs ¿Duale
Studiengänge", Prof. Klaus Jenewein, waren auch Wirtschaftsminister Dr.
Reiner Haseloff und Kultusstaatssekretär Dr. Valentin Gramlich als Redner und Gesprächspartner
geladen.
Haseloff verwies in seiner Rede darauf, dass
Sachsen-Anhalt in Bezug auf die schnelle Verfügbarkeit geeigneter Fachkräfte
noch deutlich bessere Ausgangsbedingungen habe als viele andere Länder. Einer
der Gründe dafür sei das relativ günstige Verhältnis von offenen Stellen zu
Arbeitslosen. Dennoch sei in Folge der
guten wirtschaftlichen Entwicklung ein zunehmender Fachkräftebedarf der
Wirtschaft in Sachsen-Anhalt zu erwarten und teilweise bereits jetzt schon
spürbar, so der Minister. Vor allem kleine Unternehmen hätten oftmals Probleme,
im Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte, insbesondere Ingenieure, erfolgreich
zu bestehen. Sie könnten in der Regel nicht mit den Entlohnungsbedingungen und
den betriebsinternen Aufstiegsmöglichkeiten von Großunternehmen konkurrieren.
¿Ich sehe es deshalb als eine bedeutende Aufgabe des Landes an,
Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, dass Wirtschaft und Hochschulen des Landes
eng zusammenarbeiten, um die Möglichkeiten für die Gewinnung von akademisch
gebildeten Fachkräften für Unternehmen des Landes zu verbessern und den
Wissenstransfer zwischen Hochschulen und Unternehmen zu intensivieren. Und hier
haben wir schon einiges in die Wege geleitet¿, sagte Haseloff weiter. Als
Beispiele nannte er die Einrichtung der aus Mitteln des Landes und des
Europäischen Sozialfonds (ESF) errichteten Career-Center an allen Hochschulen,
die die Aufgabe haben, frühzeitig Kontakte zwischen Studierenden und
Absolventen der Hochschulen und fachkräftesuchenden Unternehmen der Region
herzustellen, die ebenfalls vom Land und vom ESF geförderte wissenschaftliche
Weiterbildung für Beschäftigte und die Dualen Studiengänge, die ebenfalls durch
Landes- und EU-Mittel unterstützt werden, und bei denen die Studierenden vom
Beginn ihres Studiums an starke Bindungen zu Unternehmen aufbauen.
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