Sachsen-anhaltische Dörfer Jübar
und Teicha im Bundeswettbewerb
"Unser Dorf hat Zukunft" ausgezeichnet
25.01.2008, Magdeburg – 11
- Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie
Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt - Pressemitteilung Nr.:
011/08
Ministerium für Landwirtschaft und
Umwelt - Pressemitteilung Nr.: 011/08
Magdeburg, den 25. Januar 2008
Sachsen-anhaltische Dörfer Jübar
und Teicha im Bundeswettbewerb
"Unser Dorf hat Zukunft" ausgezeichnet
Magdeburg/Berlin. Landwirtschaftsministerin
Petra Wernicke hat den beiden sachsen-anhaltische Dörfern Jübar (Altmarkreis
Salzwedel) und Teicha (Ortsteil der Gemeinde Götschetal im Saalekreis) zu ihrer
Auszeichnung im Bundeswettbewerb ¿Unser Dorf hat Zukunft¿ gratuliert. Auf der
Internationalen Grünen Woche in Berlin überreichte heute Bundesminister Horst
Seehofer Jübar eine Silbermedaille und Teicha eine Bronzemedaille.
Wernicke sagte: ¿Jübar und Teicha zeigen
beispielhaft, wie Dörfer mit Leben erfüllt werden können. Und Leben heißt
Zukunft.¿ Die rege Beteiligung sei klares Zeichen dafür, wie mit dem Wettbewerb
Impulse für die Entwicklung im ländlichen Raum gesetzt werden. Er fördere das
Bewusstsein bei Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohner, sich selber in
Entscheidungsprozesse einzubringen und durch gemeinsames Engagement Ideen
zielgerichtet umzusetzen. Wernicke weiter: ¿Der Wettbewerb zeigt: Wer auf dem
Land lebt, lebt nicht auf verlorenem Posten.¿ In Jübar etwa beeindrucke die
intakte Infrastruktur und das überaus rege Dorfleben. Teicha verbinde mit
denkmalgeschützten Häusern und einem eigenen Fernsehkanal Vergangenheit und
Moderne.
Geehrt wurden in diesem Jahr neben Jübar und
Teicha weitere 32 Dörfer aus der ganzen Bundesrepublik für ihr Engagement in
der Dorfentwicklung. Voraussetzung für eine Teilnahme am Bundeswettbewerb ist
die erfolgreiche Teilnahme an einem Landeswettbewerb. In Sachsen-Anhalt
beteiligten sich am Landeswettbewerb insgesamt 180 Orte, Jübar und Teicha waren
die Sieger des 6. Landeswettbewerbs.
Der 22. Bundeswettbewerb ¿Unser Dorf hat
Zukunft¿ steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Der Bundeswettbewerb wurde 1961
vom damaligen Präsidenten der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft 1822 e.V. Graf
Bernadotte erstmalig unter dem Motto ¿Unser Dorf soll schöner werden¿
initiiert. Stärker noch als in der Vergangenheit ist das Ziel des Wettbewerbs
das Verständnis der Bevölkerung für ihre eigenen Einflussmöglichkeiten zu
stärken und dadurch die bürgerschaftliche Mitwirkung zu intensivieren.
Hintergrund
J übar ¿ Altmarkkreis Salzwedel
Jübar ist
ein lebendiges und nicht zuletzt wegen der zahlreichen Baumpflanzungen ein
grünes Altmarkdorf, das in die Region ausstrahlt. Ein Dorf, in dem nicht nur in
einem der zahlreichen ortsansässigen Betriebe gearbeitet werden kann, sondern
in dem Brauchtum, Geschichte und Freundschaft ¿ so zur Partnergemeinde Maria
Lankowitz ¿ gepflegt werden. Bei nicht einmal 700 Einwohnern beeindruckt die
dörfliche Infrastruktur, das Angebot an Freizeit- und Erholungseinrichtungen ebenso
wie das rege Vereinsleben der Dorfbewohner und ihre Herzlichkeit. Jübar
beteiligt sich seit Jahren erfolgreich an den Dorfwettbewerben. Es ist der
Gemeinde wieder gelungen, die Bewertungskommission von der positiven
Entwicklung des Dorfes in den letzten Jahren und auch von den neuen Ideen zu
überzeugen. Die Bürgerinnen und Bürger von Jübar sind sich ihrer Möglichkeiten
und ihrer Eigenverantwortung bei der Gestaltung des eigenen Umfeldes, bei der
Sicherung der baulichen und kulturellen Einzigartigkeit ihres Ortes bewusst.
Sie setzen damit auch ein deutliches Zeichen für die Zukunft ihres Dorfes.
Teicha ¿ Saalekreis
Teicha
überzeugte durch eine gelungen Präsentation des Ortes, seiner Geschichte und
der Dorfgemeinschaft von seiner Zukunftsfähigkeit. Der Ort feierte 2002 das
1050 jährige Ortsjubiläum und hat heute 1424 Einwohner. Das Vorzeigeobjekt des
Ortes ist zweifellos der Gewerbehof Teicha. Hier wurden denkmalgeschützte,
früher landwirtschaftlich genutzte Gebäude von der Gemeinde grundlegend saniert
und zu einem modernen Gewerbehof umgebaut. Aber auch sonst ist Teicha ein
attraktiver Wohn- und Gewerbestandort, der sich seinen dörflichen Charme
bewahrt hat. Zahlreiche Vereine, drei Kinderspielplätze und die Dorffeste
zeugen von einem harmonischen Miteinander der Dorfbewohner. Auch die
Streetball- und Inline-Skater-Hockeyanlage sowie der eigene Fernsehkanal sind
Beweis, dass Teicha mit der Zukunft geht und sich nicht nur als attraktiver
Standort für Dienstleistungen und Handwerksbetriebe präsentiert.
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