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Verkehrsminister Daehre:
Raumordnungsverfahren über Verlauf der künftigen „Querspange“ B190n
abgeschlossen

22.01.2008, Magdeburg – 9

  • Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr - Pressemitteilung Nr.:

009/08

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ministerium für Landesentwicklung

und Verkehr - Pressemitteilung Nr.: 009/08

 

 

 

Magdeburg, den 22. Januar 2008

 

 

 

 

 

Verkehrsminister Daehre:

Raumordnungsverfahren über Verlauf der künftigen „Querspange“ B190n

abgeschlossen

 

 

 

Mit der positiven

landesplanerischen Beurteilung sind das Raumordnungsverfahren und die

eingeschlossene Umweltverträglichkeitsprüfung für den Neubau der künftigen

„Querspange“ B190n jetzt abgeschlossen worden. Damit könnten die

Unterlagen jetzt beim Bund zur Bestätigung der Linienführung eingereicht

werden, teilte Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Dr. Karl-Heinz Daehre heute in

Magdeburg mit. Im weiteren Verlauf beginne die konkrete Planung einzelner

Abschnitte.

 

 

 

Dahre zufolge soll

die B190n als Bestandteil der „Hosenträger-Variante“ zwischen der A39

in Niedersachsen und der A14- Nordverlängerung in Sachsen-Anhalt mit zwei

Richtungsfahrbahnen und einer wechselseitigen Überholspur (2+1-Variante) gebaut

werden. Von der A14 in Richtung Brandenburg sei ein zweispuriger Ausbau vorgesehen.

„Die Vernetzung der Fernstraßen sichert die bessere verkehrliche

Erschließung der Altmark und zugleich die Anbindung der Region an die Seehäfen

der Nord- und der Ostseeküste“, betonte Daehre. Die Länge der geplanten Trasse betrage rund 108 Kilometer.

Der Gesamtinvestitionsumfang belaufe sich auf rund 266 Millionen Euro.

 

 

 

Zu Ihrer

Information.

 

 

 

Nach umfangreichen

Untersuchungen in den Jahren 2005 und 2006 hatte die Straßenbauverwaltung des

Landes Sachsen-Anhalt die Antragsunterlagen für das Raumordnungsverfahren im

Juni vorigen Jahres dem Landesverwaltungsamt zur Prüfung übergeben. An dem

Raumordnungsverfahren wurden 182 öffentliche Stellen, Verbände sowie weitere

fachlich berührte Institutionen beteiligt. Es sind insgesamt 110 Stellungnahmen

abgegeben worden. Darüber hinaus nahmen 1.294 Privatpersonen zu der

Straßenbaumaßnahme Stellung.

 

 

 

Die

landesplanerische Beurteilung wird in den nächsten Tagen allen Verfahrensbeteiligten

zugesandt. In den beteiligten Gemeinden sind die Ergebnisse des

Raumordnungsverfahrens öffentlich zugänglich. Ort und Zeitpunkt der Auslegung

werden ortsüblich bekannt gemacht.

 

 

 

 

 

Verlauf der

Vorzugsvariante:

 

 

 

Die

„Querspange“ zwischen der A39 und der A14-Nordverlängerung beginnt an

der Landesgrenze zu Niedersachsen südlich von Schmölau und verläuft dann

nördlich von Bonese, Hohendolsleben und Osterwohle in Richtung Salzwedel. Im

Bereich nördlich von Groß Gerstedt verschwenkt die Trasse in südöstlicher

Richtung, kreuzt die Landesstraße L8 und die Bundesstraße B248.

 

 

 

Anschließend

verläuft sie nördlich von Brewitz weiter in östlicher Richtung bis zur alten

B190 östlich von Pretzier. Von hier aus führt die Trasse bis nach Seehausen

zweispurig im Bereich der vorhandenen B190 und wird durch Ortsumfahrungen für

Ritzleben, Binde, Kläden, Leppin und den Ortsteil Tannenkrug ergänzt.

 

 

 

Unter südlicher

Umgehung von Seehausen verläuft die Trasse südlich der Landesstraße L2 bis

westlich von Wendemark, umgeht Wendemark nördlich, verschwenkt dann in

südlicher Richtung und umgeht Werben im Süden. Im weiteren Verlauf folgt dann

die Querung von Elbe und Havel nördlich von Havelberg und Toppel. Ab

Müggenbusch führt die B190n auf der heutigen Landesstraße L4 bis zur Landesgrenze

Brandenburg. Die Gemeinde Kümmernitz erhält ebenfalls eine Ortsumgehung, deren

genauer Verlauf jedoch noch mit den Planungen in Brandenburg abgestimmt werden

muss, sobald dort der entsprechende Planungsstand erreicht ist.

 

 

 

 

 

Grafische

Darstellung:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Impressum:

 

Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr

Pressestelle

Turmschanzenstraße 30

39114 Magdeburg

Tel: (0391) 567-7504

Fax: (0391) 567-7509

Mail: presse@mbv.lsa-net.de

 

 

 

 

 

 

 

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Mail:

presse@mlv.sachsen-anhalt.de