Große Resonanz auf
Stipendien-Initiative der Landesregierung
221 Bewerbungen angehender Ingenieure für ein Unternehmens-Stipendium
17.01.2008, Magdeburg – 9
- Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung
Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 009/08
Ministerium für Wirtschaft und
Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 009/08
Magdeburg, den 17. Januar 2008
Große Resonanz auf
Stipendien-Initiative der Landesregierung
221 Bewerbungen angehender Ingenieure für ein Unternehmens-Stipendium
Bei der Ende 2007 im Rahmen der
Frühaufsteher-Kampagne gestarteten Stipendieninitiative des Landes haben sich
221 Interessenten um Unternehmens-Stipendien beworben. Zehn Firmen des Landes
haben ihre Bereitschaft erklärt, insgesamt 22 Stipendien bereitzustellen.
Wirtschaftsstaatssekretär Detlef Schubert übergibt heute die 221
Stipendien-Bewerbungen angehender Ingenieurinnen und Ingenieure zur weiteren
Auswahl an diese Unternehmen. Die zehn Firmen kommen aus den Bereichen
Automotive, Maschinenbau, IT-Dienstleistungen sowie Chemie- und
Verfahrenstechnik. Die künftigen Stipendiengeber werden jetzt die Bewerbungen
sichten und danach ihre Vergabe-Entscheidung fällen.
Minister Dr. Reiner Haseloff,
Schirmherr der Initiative, zeigte sich erfreut über die große Resonanz:
¿Sachsen-Anhalt ist als Studien- und Arbeitsstandort für viele junge Menschen
sehr attraktiv. Das beweist das starke Interesse an unserer
Stipendieninitiative sowohl in Unternehmen als auch bei Studierenden. Innerhalb
von acht Wochen haben sich immerhin weit über 200 Nachwuchskräfte und
Studienanfänger bei uns beworben, rund die Hälfte davon aus Sachsen-Anhalt¿,
sagte Haseloff. Die außergewöhnliche Initiative habe eine starke Eigendynamik
innerhalb der Wirtschaft des Landes entwickelt. Beim Start im November 2007 seien
es noch sechs Unternehmen mit insgesamt elf Stipendien gewesen, schnell hätten
sich aber vier weitere angeschlossen, so dass nun insgesamt 22 Stipendien
ausgelobt werden könnten, so der Minister weiter.
Individuelle Stipendienangebote
und freie Wahl der Unternehmen
Interessierte Studenten bzw.
Gymnasiasten konnten unter drei verschiedenen Stipendienangeboten wählen. Damit
will die Initiative den vielfältigen Studienwegen, die sich in Sachsen-Anhalt
bieten, gerecht werden. Dabei bewarb sich die überwiegende Mehrzahl von 158 jungen
Leuten um ein so genantes ¿Starter-Stipendium¿, das sich speziell an
Gymnasiasten und Erstsemester richtet. Für ein so genanntes ¿Stipendium Dual¿,
das Studium und betriebswirtschaftliche Ausbildung verbindet, interessierten
sich 18 Bewerber. 52 Interessierte erhofften sich durch ein so genanntes
¿Pre-Degree-Stipendium¿ eine finanzielle Spritze für ihren Abschluss.
Alle Einreicher hatten die
Möglichkeit, sich für ein Stipendium eines bestimmten oder mehrerer Unternehmen
zu bewerben. Die 221 Einreicher schickten insgesamt 704 Bewerbungen ein.
Rund die Hälfte der Bewerbungen (47,5
Prozent) kam dabei von Interessierten aus Sachsen-Anhalt, die restlichen
Nachwuchskräfte bewarben sich aus dem gesamten Bundesgebiet, besonders aus dem
Raum Berlin, Leipzig, Dresden und Nordrhein-Westfalen. Nur bei drei Bewerbungen
waren die Unterlagen so unvollständig, dass sie nicht berücksichtigt werden
konnten.
Die Stipendien werden von folgenden
Firmen zur Verfügung gestellt: FAM Förderanlagen und Maschinenbau GmbH, isM
integral systemtechnik GmbH Barleben, Kranbau Köthen GmbH, Mansfelder Kupfer
und Messing GmbH, MWE Magdeburger Walzwerke Engineering GmbH, Novelis
Deutschland GmbH in Nachterstedt, regiocom GmbH Barleben, Thalemail Equipment
and Services GmbH, TOTAL Raffinerie Mitteldeutschland GmbH und von der
VEM-Group in Wernigerode.
Sämtliche Bewerbungsunterlagen standen dabei unter
den Internetadressen www.jukam.de bzw. www.ingenieuregesucht.de für
Interessierte zum Herunterladen zur Verfügung. Auf die Seite der
Stipendieninitiative wurde während des Ausschreibungszeitraums (1.11.2007 bis
31.12.2007) über 4.400 Mal zugegriffen. Über 95 Prozent der Besucher kamen aus
Deutschland. International wurde die Seite u.a. von Interessierten aus Frankreich,
Großbritannien, der Schweiz, den USA, Österreich, den Niederlanden, Spanien und
aus Kanada, Irland, Ungarn, Malaysia, Belgien, Schweden, Luxemburg, Australien,
Rumänien und Kolumbien besucht.
Fortsetzung in diesem Jahr geplant
In den nächsten Wochen werden die
Unternehmen die jeweiligen Bewerbungen sichten, mit potenziellen Kandidaten
Gespräche führen und die Stipendien vergeben. Im Rahmen einer Festveranstaltung
werden die Stipendien nach Abschluss der Bewerberauswahl durch den Schirmherrn
der Initiative übergeben.
¿Selbstverständlich wollen wir diese
außergewöhnliche Form der Nachwuchsförderung und -bindung auch in diesem Jahr
fortsetzen. Ich möchte bereits jetzt alle Unternehmen des Landes einladen, sich
bei uns zu melden und weitere Stipendien zur Verfügung zu stellen¿, sagte Haseloff.
¿Die erfolgreiche Zusammenarbeit der privaten Wirtschaft und des Landes wollen
wir fortsetzen und intensivieren. Nachwuchsförderung steht nicht nur für uns
als Landesregierung ganz oben auf unserer Agenda, auch die Europäische Union
investiert bis 2013 rund 494 Mio. Euro in den Ausbau der Wissenschaft und
Bildung in Sachsen-Anhalt¿, so der Minister weiter.
Die nächste Ausschreibungsrunde
startet voraussichtlich zu Beginn des Sommersemesters. Unternehmen, die sich an
der nächsten Ausschreibungsrunde beteiligen wollen, können sich unter der
E-Mail-Adresse kampagne@img-sachsen-anhalt.de
melden.
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