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Innenminister Holger Hövelmann: Ohne die
Ehrenamtlichen stünde der Brand- und Katastrophenschutz heute nicht auf diesem
hohen Niveau

04.12.2007, Magdeburg – 367

  • Ministerium für Inneres und Sport

 

 

 

 

 

 

 

 

Ministerium des Innern - Pressemitteilung Nr.: 367/07

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ministerium des Innern - Pressemitteilung Nr.: 367/07

 

 

 

Magdeburg, den 3. Dezember 2007

 

 

 

Sperrfrist: heute, 18:00 Uhr

 

 

 

Innenminister Holger Hövelmann: Ohne die

Ehrenamtlichen stünde der Brand- und Katastrophenschutz heute nicht auf diesem

hohen Niveau

 

Brandschutz- und Katastrophenschutz-Ehrenzeichen

2007 überreicht

 

Innenminister Holger Hövelmann übergab heute

im Rathaus der Welterbestadt Quedlinburg im Auftrag des Ministerpräsidenten,

Prof. Dr. Wolfgang Böhmer, das Goldene bzw. Silberne Brandschutz- und

Katastrophenschutz-Ehrenzeichen des Landes Sachsen-Anhalt am Bande an dreizehn

Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren, des feuerwehrtechnischen Dienstes und

der Hilfsorganisationen.

 

¿Viele von Ihnen haben über Jahrzehnte hinweg in der Feuerwehr und im

Katastrophenschutz mitgewirkt und sich für Ihre Mitmenschen engagiert. Dabei

zeichneten Sie sich bei Einsätzen durch besonders mutiges sowie entschlossenes

Verhalten aus. Ganz allgemein ge­sagt, Sie packten tatkräftig mit an beim

Aufbau eines funktionieren­den Gefahrenabwehrsystems in Sachsen-Anhalt. Die,

die heute geehrt werden, haben einen großen Teil dessen abgedeckt, was für die

Entwicklung und Aufrechterhaltung des Brand- und Katastrophen­schutzes

erforderlich war. Sie haben sich für das Land Sachsen-Anhalt besonders verdient

gemacht ¿, so der Minister.

 

Hövelmann: ¿Es ist immer wieder beeindruckend für mich, gestan­dene

Kameradinnen und Kameraden zu erleben, die bereits 40, 50 oder sogar 60 Jahre

Mitglied einer Wehr sind. In ihrem Lebens­zeugnis stehen Jahrzehnte gelebte

Solidarität und unzählige Stunden Dienst für die Gemeinschaft in unseren

Kommunen.¿

 

Beim Wort Feuerwehr würde man sofort an Brände und Einsätze denken. Das

sei jedoch nur der sichtbare und teilweise auch spektakuläre Teil der viel

weiter gehenden Arbeit. In unzähligen Lehrgängen, Schulungen und Übungsstunden

müssen man sich das erforderliche Wissen und die erforderlichen Fähigkeiten

aneignen.

 

¿Alle Einsätze, egal ob Brände, Verkehrsunfälle oder andere Ereig­nisse,

zeigen deutlich, wie wichtig es ist, gut ausgebildete und gut ausgerüstete

Feuerwehren zu haben, die zu jeder Tages- und Nachtzeit bereit sind, sich

selbstlos für ihren Nächsten und für das Gemeinwohl einzusetzen¿, so Minister

Hövelmann.

 

Der Innenminister würdigte insbesondere die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehren , deren Mitglieder

ein erhebliches Maß an Freizeit opfern würden, um sich dieser anspruchsvollen

und für die Gesellschaft notwendigen Tätigkeit zu widmen. Oft würden sie ihr

eigenes Leben und die eigene Gesundheit aufs Spiel setzen, um Menschen aus großer

Not zu retten. Dabei müssten sie auch viel menschliches Leid erleben.

 

Ohne Ehrenamtliche könne Sachsen-Anhalt seine Aufgaben im Brand- und

Katastrophen­schutz nicht erfüllen. Der Innenminister werde auch in Zukunft

alles tun, um die Feuerwehren zu unterstützen und das Ehrenamt attraktiver zu

machen. Er werde auch bei Arbeitgebern für das notwendige Verständnis werben.

 

Als Innenminister werde er sich stets persönlich für dieses Engagement

einsetzen, denn Sicherheit sei ein Stück Lebensqualität. Deshalb fördere das

Land z. B. die Einführung des Digitalfunks, die Modernisierung der technischen

Ausstattung der Feuerwehren, den Neu- oder Umbau von Feuerwehrhäusern sowie die

Beschaffung von neuen Lösch- und Sonder­fahrzeugen. Die damit verbundenen

Kosten seien für einen den tatsächlichen Anforderungen entsprechenden

Sicherheitsstandards notwendig. Aber auch die Träger der Feuerwehren hätten

ihren Beitrag zu leisten. Dass die meisten Kommunen den Brandschutz sehr ernst

nehmen, würden die Investitionen der letzten Jahren zeigen.

 

¿Sie haben unter anderem bei Bränden und Unfällen geholfen, größeren

Schaden von Ihren Mitmenschen und von der Allgemeinheit abzuwenden. Sie tragen

dazu bei, dass das Leben in unseren Gemeinden sicher ist und sicher bleibt. Die

heutige Auszeichnung mit dem Brand- und Katastrophenschutz-Ehrenzeichen soll

Ihre engagierte Tätigkeit zum Wohle Ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger

würdigen. Hierfür schulden wir Ihnen nicht nur Dank, sondern auch Anerkennung,

die ich Ihnen hiermit im Namen der Landesregierung ausspreche. Ohne Sie alle

stünde der Brand- und Katastrophenschutz im Lande heute nicht auf diesem hohen

Niveau¿, mit diesen Worten übergab Innenminister Holger Hövelmann die

Ehrenzeichen für das Jahr 2007.

 

Für ihre besonderen persönlichen Verdienste

im Brand- und Katastrophenschutz wurden heute in Quedlinburg ausgezeichnet:

 

 

 

 

 

 

Name

 

 

Vorname

 

 

Landkreis

 

 

Dienststelle

 

 

Stufe

1 = Silber

2 = Gold

 

 

 

 

Erbe

 

 

Bernhard

 

 

Salzlandkreis

 

 

Mehringen

 

 

1

 

 

 

 

Glockmann

 

 

Alfred

 

 

Salzlandkreis

 

 

Schneidlingen

 

 

1

 

 

 

 

Harnack

 

 

Gisela

 

 

Harz

 

 

Ditfurt

 

 

2

 

 

 

 

Jelitto

 

 

Willy

 

 

Salzlandkreis

 

 

Schneidlingen

 

 

1

 

 

 

 

Krüger

 

 

Heinz-Klaus

 

 

Stendal

 

 

Seehausen

 

 

1

 

 

 

 

Otto

 

 

Hans-Jörgen

 

 

Salzlandkreis

 

 

Hecklingen

 

 

1

 

 

 

 

Pupke

 

 

Konrad

 

 

Salzlandkreis

 

 

Mehringen

 

 

1

 

 

 

 

Riekehr

 

 

Helmut

 

 

Harz

 

 

Ditfurt

 

 

1

 

 

 

 

Schweigert

 

 

Roland

 

 

Harz

 

 

Quedlinburg

 

 

2

 

 

 

 

Schubert

 

 

Karl-Heinz

 

 

Wittenberg

 

 

Buko

 

 

1

 

 

 

 

Stelzner

 

 

Ingo

 

 

Harz

 

 

Ditfurt

 

 

1

 

 

 

 

Schmidt

 

 

Ingolf

 

 

Salzlandkreis

 

 

Egeln

 

 

1

 

 

 

 

Uhlisch

 

 

Lothar

 

 

Wittenberg

 

 

Schnellin

 

 

1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Impressum:

 

Verantwortlich: Martin Krems

Pressestelle

Halberstädter Straße 2 / Am Platz des 17. Juni

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