Wirtschaftsminister und
Kirchenvertreter präsentieren Lutherweg
Wandern und Pilgern auf den Spuren des Reformators in Sachsen-Anhalt
28.11.2007, Magdeburg – 193
- Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung
Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 193/07
Ministerium für Wirtschaft und
Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 193/07
Magdeburg, den 28. November 2007
Wirtschaftsminister und
Kirchenvertreter präsentieren Lutherweg
Wandern und Pilgern auf den Spuren des Reformators in Sachsen-Anhalt
Ein Lutherweg für Pilger, Wanderer und Radfahrer
wird ab Frühjahr 2008 die Lutherstädte Eisleben und Wittenberg verbinden. Das
vom Land Sachsen-Anhalt, den evangelischen Kirchen, den Tourismusverbänden
sowie dem Deutschen Wanderverband initiierte Vorhaben wurde heute in Halle
erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Ein neu erschienenes Faltblatt gibt
einen Überblick über die rund 50 Stationen und den Verlauf des 410 Kilometer
langen Rundweges, der ein Beitrag zum Reformationsjubiläum 2017 ist.
¿Der Lutherweg präsentiert deutschland- und
weltweit die prägende Wirkung und aktuelle Bedeutung des Reformators¿, sagte
Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff. ¿Er wird Pilger ebenso wie
Wanderfreunde und kulturinteressierte Touristen für das touristische
Schwerpunktthema ,Luthers Land¿ begeistern und Sachsen-Anhalt besonders für
diese Zielgruppen noch attraktiver machen.¿
Manfred Seifert, stellvertretender Kirchenpräsident
der Evangelischen Landeskirche Anhalts, hob als zentrales Anliegen des
Lutherwegs hervor: ¿Die Botschaft Luthers muss ins heutige Leben geholt und auf
dem Wege von Wittenberg nach Eisleben wieder neu in die Region getragen
werden.¿ Axel Noack, Bischof der Evangelischen Kirche der Kirchenprovinz
Sachsen, sagte: ¿Ich hoffe, dass viele Menschen Freude haben, wenn sie sich
geistlich und körperlich auf die Spuren Martin Luthers begeben. Zu Luther kann
man nicht weit genug laufen.¿
Neben Informationen über Land, Leute und die
historischen Orte nimmt auf dem Lutherweg der Gedanke des Pilgerns einen
wesentlichen Platz ein. In den am Wege liegenden Kirchen und anderen Stationen
wird auf das Wirken Luthers vor Ort aufmerksam gemacht, außerdem können geistliche
Angebote genutzt werden. Ein stilisiertes ¿L¿ wird als Logo die Wanderer und
Radfahrer begleiten.
Hintergrund: Reformationsjubiläum 2017
Luthers Anschlag der 95 Thesen am 31. Oktober 1517
in Wittenberg gilt als das entscheidende Datum der Reformation. In der Kirche
wurde der letzte Oktobertag als Gedenktag schon im 16. Jahrhundert gefeiert.
1617 begannen die großen Feiern des Reformationsjubiläums, seither finden sie
alle 100 Jahre mit unterschiedlicher Ausprägung statt. Der 500. Jahrestag 2017
soll in Sachsen-Anhalt ab dem Jahr 2008 mit einer Reformationsdekade
vorbereitet werden. In jedem Jahr sollen dazu inhaltliche Schwerpunkte
definiert und in Form von Ausstellungen, wissenschaftlichen Kongressen und
Tagungen, Kulturveranstaltungen, Tourismusaktionen und Schulprojekten
umgesetzt werden.
Die Inhalte können sich sowohl auf historische
Persönlichkeiten als auch auf Ereignisse und politische und kulturelle
Entwicklungen der letzten 500 Jahre beziehen, die ihre Wurzeln in der
Reformation haben oder sich auf deren Botschaft berufen. Der wichtigste Effekt
der Reformationsdekade ist dann erreicht, wenn national und international
möglichst viele Menschen über Luthers Reformation miteinander ins Gespräch
kommen. Das soll nicht nur die Erforschung der Vergangenheit, sondern auch die
Gestaltung einer gemeinsamen Zukunft im Blick haben.
Auskünfte erteilen: Kreisoberpfarrer Jürgen
Dittrich, Vorsitzender Arbeitskreis Lutherweg, Tel. 039484 / 74578, oder
Johannes Killyen, Tel. 0178 / 5222 177.
Bezug der Karte: Tourismusverband ¿TourismusRegion Wittenberg¿ e.V., Tel. 03491 / 40 26 10, E-Mail: info@tourismusregion-wittenberg.de,
Internet-Adresse: www.tourismusregion-wittenberg.de
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