Projekt zur Berufsorientierung
angelaufen
Haseloff: Schüler brauchen praktische Erfahrungen für den richtigen Beruf
26.10.2007, Magdeburg – 171
- Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung
Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 171/07
Ministerium für Wirtschaft und
Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 171/07
Magdeburg, den 26. Oktober 2007
Projekt zur Berufsorientierung
angelaufen
Haseloff: Schüler brauchen praktische Erfahrungen für den richtigen Beruf
In Sachsen-Anhalt ist jetzt ein bundesweit einmaliges
Projekt gestartet, das Schülerinnen und Schüler noch besser bei der Berufswahl
unterstützt. Seit Beginn des neuen Schuljahres absolvieren Schülerinnen und
Schüler der 8. Klassen der Gesamt- , Sekundarschulen und von Schulen in freier
Trägerschaft vier verpflichtende Praxistage, bei denen sie Berufsfelder
kennenlernen.
Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff machte sich
heute in Magdeburg bei den hiesigen Bildungsträgern Internationaler Bund und
Bildungswerk der Wirtschaft ein Bild. Das Projekt werde sehr gut angenommen,
sagte der Minister. Ihn freue, dass gerade die Schülerinnen und Schüler von
sich aus Interesse für dieses Angebot zeigten. ¿Die Schüler brauchen praktische
Erfahrungen, um später den richtigen Beruf zu wählen. Damit kann man gar nicht
früh genug anfangen.¿ Die Schüler nähmen das Angebot sehr ernst, das zeige auch
das Interesse an Praktika in Unternehmen, die in der Ferienzeit vereinbart
werden, betonte der Minister.
Im kommenden Jahr werden dann auch alle siebten
Klassen mit einbezogen. Das Projekt BRAFO (Berufsauswahl Richtig Angehen
Frühzeitig Orientieren) wird dann mehr als 13.000 Schülerinnen und Schüler
erreichen. Getragen wird BRAFO vom Wirtschaftsministerium und der
Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen der Bundesagentur für Arbeit.
Mit BRAFO erhalten die Schüler frühzeitig ¿ noch
vor der Berufsberatung durch die Bundesagentur ¿ die Möglichkeit, sich in
Berufen auszuprobieren. Schüler der 7. und 8. Klassen müssen dieses Angebot an
vier Praxistagen als Teil des Schulunterrichts wahrnehmen. Vereinbart werden
können auch Praktika in Unternehmen außerhalb der Schulzeit.
Hierzu forderte der Minister noch einmal die
Unternehmen im Land auf, sich an BRAFO zu beteiligen. ¿Geben Sie jungen
Menschen eine Chance und nutzen Sie die Möglichkeit, Ihren künftigen Nachwuchs
schon jetzt kennenzulernen¿, sagte Haseloff. Die Unternehmen könnten sich bei
den örtlichen Bildungsträgern melden und Praktikastellen anbieten.
Finanziert wird BRAFO durch die Regionaldirektion
Sachsen-Anhalt-Thüringen der Bundesagentur für Arbeit und aus Mitteln des
Europäischen Sozialfonds. Die Gesamtkosten des Programms liegen bei rund 3 Millionen
Euro für die zunächst zweijährige Laufzeit.
BRAFO ist Teil des Landesprogramms zur Prävention
von Ausbildungsabbrüchen. Noch immer brechen zu viele Jugendliche ihre Lehre
ab. In Sachsen-Anhalt waren das zuletzt fast ein Viertel der abgeschlossenen
Ausbildungsverträge, die vorzeitig gelöst wurden. Meist hatten sich die
Auszubildenden zuvor nicht ausreichend über den Lehrberuf informiert.
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