Sachsen-Anhalt unterstützt
Bulgarien beim Hochwasserschutz
19.10.2007, Magdeburg – 110
- Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie
Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt - Pressemitteilung Nr.:
110/07
Ministerium für Landwirtschaft und
Umwelt - Pressemitteilung Nr.: 110/07
Magdeburg, den 18. Oktober 2007
Sachsen-Anhalt unterstützt
Bulgarien beim Hochwasserschutz
Sofia/Magdeburg. Sachsen-Anhalt und Bulgarien wollen im Bereich
des Hochwasserschutzes in Zukunft eng kooperieren. Dazu wird die bulgarische
Regierung in einem ersten Schritt ein Gebiet auswählen, in der modellhaft eine
Konzeption zur Gefahrenabwehr von Naturereignissen am Beispiel des
Flusseinzugsgebietes einer gefährdeten Region mit Hilfe des Landes
Sachsen-Anhalt umgesetzt werden soll.
Dies
ist das wichtigste Ergebnis einer Konferenz, die jetzt in der bulgarischen Hauptstadt Sofia stattgefunden hat. Fachleute des Ministeriums für Landwirtschaft und Umwelt,
des Landesbetriebes für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft und der
Ingenieurkammer informierten im bulgarischen Ministerium für
Regionalentwicklung und Städtebau umfassend über die Strukturen des
Hochwasserschutzes des Landes Sachsen-Anhalt. Auch Aspekte der nationalen und
internationalen Zusammenarbeit bei der Vorbereitung und Umsetzung von
Hochwasserschutzmaßnahmen und mögliche Finanzierungsquellen kamen zur Sprache.
Von besonderem Interesse für die bulgarische Seite waren zudem die
Hochwasserschutzkonzeption des Landes Sachsen-Anhalt sowie der Aktionsplan
Hochwasserschutz der Internationalen Kommission zum Schutz der Elbe (IKSE). In
einem Workshop erläuterten Experten der Ingenieurkammer komplexe technische
Lösungen zum operativen Hochwasserschutz.
In
den vergangenen Jahren ist auch Bulgarien in verstärktem Umfang von
Naturkatastrophen wie zum Beispiel Überschwemmungen heimgesucht worden. Dabei
sind deutliche Defizite im vorbeugenden Hochwasserschutz zu Tage getreten.
Sachsen-Anhalt
und Bulgarien sind durch eine Gemeinsame Erklärung zur Zusammenarbeit
verbunden, die der bulgarische Minister für Regionalentwicklung und Städtebau,
Asen Gagauzov, und der Chef der Staatskanzlei, Rainer Robra, am 10. Mai 2006 in
Magdeburg unterzeichnet haben.
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