Anschnall- und Helmpflicht im Fokus der
Polizei
18.09.2007, Magdeburg – 254
- Ministerium für Inneres und Sport
Ministerium des Innern - Pressemitteilung Nr.: 254/07
Ministerium des Innern - Pressemitteilung Nr.: 254/07
Magdeburg, den 17. September 2007
Anschnall- und Helmpflicht im Fokus der
Polizei
Sachsen-Anhalts Polizei
an europaweiter Kontrolle beteiligt
- 1.538 Gurt-Verstöße festgestellt
- 26 mitfahrende Kinder
nicht ordnungsgemäß gesichert
- 194 mal
Handybenutzung während der Fahrt ohne Freisprechanlage
Im Verlaufe der letzten Woche beteiligte sich die
sachsen-anhaltische Polizei an einer europaweiten Aktion zur Bekämpfung
verkehrswidriger Verhaltensweisen, die oft schwerste Personenschäden zur Folge
haben. Bei landesweiten Kontrollen wurden insbesondere das Anlegen des
Sicherheitsgurtes, die Helmpflicht bei motorisierten Zweiradfahrern und die
Nutzung vorgeschriebener Rückhalteeinrichtungen für Kinder überprüft.
Innenminister Holger Hövelmann (SPD):
¿Verkehrskontrollen wie diese zeigen Wirkung für mehr Sicherheit auf den
Straßen von Sachsen-Anhalt. Ausreichend sind diese Fortschritte aber noch
nicht.¿
So seien landesweit im vergangenen Jahr 219
Todesopfer im Straßenverkehr zu beklagen gewesen und über 2.800 Personen seien
schwerverletzt worden. Ein erheblicher Teil dieser schweren Unfallfolgen hätte
vermieden werden können, wenn alle Fahrer und Mitfahrer angeschnallt bzw. auf
dem Zweirad durch Helm gesichert gewesen wären.
Im Zeitraum der landesweiten Kontrollaktion wurden
allein 1.538 Verstöße gegen die Gurtanlegepflicht festgestellt. Darüber hinaus wurden
landesweit insgesamt in dieser einen Woche an 565 Kontrollorten 26 mal
die Beförderung von Kinder ohne ordnungsgemäße Rückhaltesicherung, 26
Verstöße gegen Helmpflicht bei motorisierten Zweiradfahrern beziehungsweise
Sozius und in 194 Fällen die Nutzung eines Mobil- oder Autotelefons ohne
Freisprecheinrichtung während der Fahrt festgestellt.
Innenminister Holger Hövelmann: ¿Auf solche
Kontrollen sollten sich alle Verkehrsteilnehmer auch künftig einstellen. Die
Polizei leistet damit einen wichtigen Beitrag gegen die Hauptunfallursachen und
gegen Verkehrsverstöße, die Menschenleben gefährden.¿
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